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Lance Armstrongs Fahrrad klagt an: "Das tut weh"

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Armstrongs Fahrrad klagt an: "Das tut weh"

21.01.2013, 13:32 Uhr | sid

Lance Armstrongs Fahrrad klagt an: "Das tut weh". Lance Armstrong und sein Fahrrad. (Quelle: imago)

Lance Armstrong und sein Fahrrad. (Quelle: imago)

Sein halbgares Dopinggeständnis hat Ex-Radprofi Lance Armstrong statt der erhofften Rehabilitierung jede Menge Hohn und Spott eingebracht. In einem "Interview" mit US-Late-Night-Talker Jimmy Fallon sprach nun das Fahrrad des gefallenen Sportidols über die gemeinsame Zeit mit dem Texaner und zeigte sich von dessen Verfehlungen zutiefst enttäuscht.

"Lance ist ein betrügerischer Arsch! Ich muss feststellen, dass der Hintern, der auf mir saß, zu einem Verräter gehört. Das tut weh", wird der angeblich über Satellit zugeschaltete, aber unkenntlich gemachte Drahtesel zitiert. Das Zweirad habe schon immer den Verdacht gehabt, dass Armstrong zu unerlaubten Mitteln greife, ihn aber nie beim Dopen gesehen.

Twitter-Scherz mit Folgen

"Er war schon immer schnell mit mir unterwegs. Doch dann wurde er wirklich sehr, sehr schnell. Auch bergauf. Ich dachte nur, okay, das ist merkwürdig." Inzwischen habe es sich von der gemeinsamen Zeit mit Armstrong erholt: "Mir geht es gut, ich habe ein neues Leben."

Auch ein Mitarbeiter einer australischen Buchhandlung hatte mit einem scherzhaften Twitter-Eintrag für gehörig Wirbel gesorgt. Der Student kündigte beim Kurznachrichtendienst an, dass ab sofort alle Bücher des geständigen Dopingsünders Armstrong in die Kategorie Science Fiction eingeordnet werden. Nach Tausenden Reaktionen sah sich die Buchhandlung genötigt, den Scherz aufzuklären.

Armstrong hatte im Interview mit Oprah Winfrey zugegeben, bei seinen sieben Tour-de-France-Siegen (1999 bis 2005) gedopt gewesen zu sein. Der gefallene Star sprach von einer "Lebenslüge". Zuvor waren ihm seine Titel aberkannt worden, Armstrong wurde vom Radsport-Weltverband UCI lebenslang gesperrt.

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