Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

"Operación Puerto": Kein Verfahren gegen Batres

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

"Operación Puerto": Kein Verfahren gegen Batres

24.01.2013, 14:54 Uhr | dpa

Madrid (dpa) - Vier Tage vor der Eröffnung des Prozesses um den großen Dopingskandal im spanischen Radsport ist das Verfahren gegen einen der Angeklagten vorerst eingestellt worden.

Der Arzt José Luis Merino Batres muss aus gesundheitlichen Gründen im Prozess um die "Operación Puerto" nicht auf der Anklagebank sitzen.

Die zuständige Madrider Richterin entschied, dass das Verfahren gegen den 72-Jährigen wegen eines Alzheimer-Leidens vorläufig zu den Akten gelegt wird. Die Staatsanwaltschaft hatte für den Mediziner ursprünglich zwei Jahre Haft gefordert. Damit sind in dem Prozess, der am Montag in Madrid eröffnet wird, noch fünf Verdächtige angeklagt. Dies sind der mutmaßliche Dopingarzt Eufemiano Fuentes, seine Schwester und drei ehemalige Radteamchefs.

Die spanische Polizei hatte den Dopingskandal im Mai 2006 im Rahmen der "Operación Puerto" ("Operation Bergpass") aufgedeckt. Die Affäre hatte mehr als 50 Radprofis, darunter Größen wie Jan Ullrich, Ivan Basso oder Alejandro Valverde, unter Dopingverdacht geraten lassen. In dem Madrider Prozess sind keine Profis angeklagt. Es wurden aber zahlreiche Radsportler als Zeugen geladen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


Anzeige
shopping-portal
© Ströer Digital Publishing GmbH 2017