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100. Karriere-Sieg für Greipel bei Tour Down Under

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100. Karriere-Sieg für Greipel bei Tour Down Under

27.01.2013, 12:42 Uhr | dpa

100. Karriere-Sieg für Greipel bei Tour Down Under. André Greipel hat bei der ANkunft erneut die stärksten Beine.

André Greipel hat bei der ANkunft erneut die stärksten Beine. (Quelle: dpa)

Adelaide (dpa) - Der bullige Sprinter André Greipel ist schon zu Saisonbeginn in Topform. Der Radprofi, "Gorilla" genannt, feierte zum Abschluss der Tour Down Under in Australien am Sonntag den dritten Etappensieg und damit den 100. Erfolg seiner Karriere.

Der in Rostock geborene Lotto-Belisol-Profi bedankte sich bei seinem belgischen Team. "Ich bin sehr stolz, meine "Lotto-Boys" zu haben, die mich beim 100. Sieg unterstützt haben", twitterte Greipel, für den das erste WorldTour-Rennen der Saison optimal verlief.

Der zweifache Tour-de-France-Gewinner Alberto Contador feierte indes am Samstag in Argentinien seinen ersten Saisonsieg. Der Spanier, der im Vorjahr in der zweiten Saisonhälfte aus einer Doping-Sperre zurückgekehrt war, setzte sich auf der 6. Etappe der Tour de San Luis beim Schlussanstieg zum Mirador del Sol durch. In der Gesamtwertung liegt der Madrilene 1:02 Minuten hinter Lokalmatador und Spitzenreiter Daniel Diaz auf Rang vier. Vor dem Start hatte Contador noch über Formrückstand geklagt.

Greipel, der im Vorjahr bei der Tour de France drei Etappen gewonnen hatte, setzte sich am Sonntag auf dem Abschnitt über 90 Kilometer rund um Adelaide im Sprint vor seinem früheren Teamkollegen Mark Renshaw (Australien) und Edvald Boasson Hagen aus Norwegen durchgesetzt. Für den Kapitän des Teams Lotto-Belisol, der schon das erste und vierte Teilstück für sich entschieden hatte, war es der insgesamt 14. Tagessieg auf dem Fünften Kontinent. Damit ist er Down-Under-Rekordhalter. "Mark hat mich mit seinem Antritt etwas überrascht. Zum Glück hatte ich noch genügend Reserven, um zu kontern", sagte Greipel.

In der Gesamtwertung konnte der 30-jährige Greipel durch seinen Erfolg keinen Boden mehr gutmachen. Mit einem Rückstand von 12:24 Minuten auf Sieger Tom-Jelte Slagter aus den Niederlanden beendete der Sprintspezialist die sechstägige Rundfahrt auf dem 60. Platz. Als bester deutscher Fahrer landete Bert Grabsch (Kreuzlingen/Schweiz) im Gesamtklassement auf Rang 46.

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