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Welte und Vogel bestätigen den Olympiasieg

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Welte und Vogel bestätigen den Olympiasieg

20.02.2013, 19:58 Uhr | sid

. Olympia-Gold bei der WM bestätigt: Miriam Welte und Kristina Vogel. (Quelle: dpa)

Olympia-Gold bei der WM bestätigt: Miriam Welte und Kristina Vogel. (Quelle: dpa)

Glänzender Auftakt bei der Bahnrad-WM: Die Teamsprint-Olympiasiegerinnen Miriam Welte und Kristina Vogel haben sich in Minsk zum zweiten Mal nach 2012 das begehrte Regenbogentrikot geholt.

Das Duo besiegte in einer Neuauflage des olympischen Finals die Chinesinnen Gong Jinjie und Guo Shuang und verteidigte damit erfolgreich seinen Titel von Melbourne. Joachim Eilers holte zudem Bronze im 1000-Meter-Zeitfahren.

Intuition bringt den Titel

Welte und Vogel schlugen die Chinesinnen im Finale in 33,053 Sekunden um drei Hundertstel und sorgten für eine kleine Sensation, denn die Goldmädels von London waren mit beträchtlichem Trainingsrückstand in die Titelkämpfe gegangen. In den letzten Monaten hatte die Polizeiausbildung Priorität und war der Lebensmittelpunkt. Vogel hatte ihre letzte Prüfung erst am Freitag gehabt, vor der Ankunft in Minsk hatten beide nicht einmal miteinander trainiert. Welte und Vogel mussten sich in Minsk daher ganz auf ihre Intuition und die gewachsene Harmonie aus den Vorjahren verlassen.

"Wir sind ja nicht das erste Jahr zusammen. Wir schleifen in Minsk den Diamanten einmal, dann passt das schon", hatte Vogel zuvor gesagt. Den Titel aus Melbourne zu verteidigen, das schien dennoch zu hoch gegriffen. "Zaubern können wir nicht", hatte Welte gesagt, und auch Bundestrainer Detlef Uibel hatte keine Riesendinge erwartet.

Eilers holt überraschend Rang drei

Zuvor hatte schon der gebürtige Kölner Eilers mit Bronze im nicht olympischen 1000-Meter-Zeitfahren geglänzt. Der 22-Jährige bewältigte den Kilometer in 1:01,450 Minuten, war damit allerdings deutlich langsamer als der neue Weltmeister Francois Pervis aus Frankreich (1:00,221). "Das ist meine erste Medaille bei einer WM, das ist schon geil, unglaublich", sagte Eilers, der sich den Sprung auf das Podium auch als Ziel gesetzt hatte.

Eilers tritt in die Fußstapfen des viermaligen Weltmeisters Stefan Nimke, der die Disziplin in den letzten Jahren dominiert und noch im Vorjahr in Melbourne den Titel geholt hatte, sich nun aber ebenfalls der Ausbildung bei der Polizei widmet. Bundestrainer Uibel war von Eilers' Leistung überrascht. "Das Niveau von Nimke zu erreichen wird schwer", hatte er gesagt und wäre mit einer Top-Acht-Platzierung zufrieden gewesen.

Aufwärtstrend beim früheren Flagschiff

Auch Eric Engler überzeugte als Fünfter. Und nicht zuletzt verkaufte sich der deutsche Bahnrad-Vierer mit der stärksten Platzierung seit vier Jahren besser als erwartet. Das einstige Flaggschiff des Radsportverbandes, das zuletzt zweimal in Folge die Qualifikation für die Olympischen Spiele verpasst hatte, belegte in der 4000-Meter-Mannschaftsverfolgung in 4:05,152 Minuten den sechsten Rang und fuhr am Rennen um die Bronzemedaille nur um sechs Zehntelsekunden vorbei.

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