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Bahnrad-WM: Gold für deutsche Teamsprint-Männer

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Bahnrad-WM: Gold für deutsche Teamsprint-Männer

21.02.2013, 22:33 Uhr | dpa

Bahnrad-WM: Gold für deutsche Teamsprint-Männer. Maximilian Levy, René Enders und Stefan Bötticher (v.

Maximilian Levy, René Enders und Stefan Bötticher (v. (Quelle: dpa)

Minsk (dpa) - Die deutschen Sprint-Männer haben es den Frauen nachgemacht. Einen Tag nach der Gold-Fahrt der Teamsprint-Olympiasieger Miriam Welte und Kristina Vogel holten bei der Bahnrad-WM in Minsk René Enders, Stefan Bötticher und Maximilian Levy ebenfalls den Titel im Teamsprint.

Im Finale schlug das neu formierte Männer-Trio in 43,495 Sekunden hauchdünn die Überraschungs-Mannschaft Neuseeland (43,544). Bronze ging an Frankreich. Es war der fünfte WM-Titel für Deutschland, seitdem diese Disziplin seit 1995 im Programm steht.

"Ich war ein bisschen nervös. Es ist unbeschreiblich und ein tolles, neues Gefühl mit der Mannschaft zu gewinnen", sagte Stefan Bötticher. Der 21-Jährige erhielt den Vorzug vor Olympia-Starter Robert Förstemann und bestand die Feuertaufe im Teamsprint. "Ich bin superhappy über das Ergebnis, weil wir im Vorfeld natürlich Diskussionen über die Aufstellung hatten. Das Ergebnis gibt uns recht und zeigt, welche Perspektiven wir für die nächsten Jahre haben", sagte Bundestrainer Detlef Uibel.

Zuvor hatte Miriam Welte gezeigt, dass sie auch ohne ihre 22 Jahre alte Partnerin Kristina Vogel schnell ist. Die 26-Jährige wiederholte mit Silber im nicht-olympischen 500-Meter-Zeitfahren ihr WM-Ergebnis aus dem Vorjahr. In 33,996 Sekunden musste sich Welte nur der überraschend starken Wai Sze Lee aus Hongkong (33,973) beugen. Bronze ging an Rebecca James aus Großbritannien (34,133).

"Es ist schade, dass ich so knapp verloren habe. Aber die Zeit ist absolut in Ordnung. Ich war nur bei der WM vor einem Jahr schneller, aber da war auch meine Form viel besser", sagte Welte, die im Winter aufgrund ihrer Ausbildung zur Polizei-Kommissarin nur eingeschränkt trainieren konnte. In Sprint und Keirin hat sie in Minsk noch zwei weitere Medaillenchancen.

In der Mannschaftsverfolgung der Frauen kam das deutsche Trio mit Lisa Brennauer, Stephanie Pohl und Mieke Kröger in 3:29,536 auf Platz sechs. Der Sieg ging an Großbritannien. In der 4000-Meter-Einerverfolgung belegte Kersten Thiele aus Sinsheim als bester Deutscher in der Qualifikation in 4:28,681 Minuten Platz 12. Michael Hepburn aus Australien verteidigte in 4:16,733 Minuten seinen Titel erfolgreich.

Im Scratch-Rennen der Männer belegte Theo Reinhardt den siebten Rang. Hinter Sieger Martin Irvine aus Irland belegte Andreas Müller den zweiten Platz. Der 31 Jahre alte ehemalige deutsche Nationalfahrer startet seit 2008 für Österreich.

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