Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Nibali mit Tirreno-Gesamtsieg - Martin gewinnt Finale

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Nibali mit Tirreno-Gesamtsieg - Martin gewinnt Finale

12.03.2013, 16:45 Uhr | dpa

Nibali mit Tirreno-Gesamtsieg - Martin gewinnt Finale. Vincenzo Nibali hat den Gesamtsieg bei Tirreno-Adriatico vom Vorjahr wiederholt.

Vincenzo Nibali hat den Gesamtsieg bei Tirreno-Adriatico vom Vorjahr wiederholt. (Quelle: dpa)

San Benedetto del Tronto (dpa) - Doppel-Weltmeister Tony Martin hat die Fernfahrt Tirreno-Adriatico versöhnlich mit einem Sieg beendet. Der Wahlschweizer gewann zum Abschluss der vom Italiener Vincenzo Nibali gewonnenen Traditionsfahrt das 9,2 Kilometer lange Zeitfahren in Benedetto del Tronto.

Martin gewann in 10:25 Minuten und demonstrierte noch einmal Stärke. In der vergangenen Woche hatte er auf der Königsetappe mit mehr als sechs Minuten Rückstand auf den Tagessieger alle Hoffnungen auf den Gesamterfolg sausen lassen müssen. Martin verwies am Dienstag den Italiener Adriano Malori (+6 Sekunden) mit einem Stundenmittel von 52,9 Kilometer auf Rang zwei.

Der Sizilianer Nibali durfte sich derweil als strahlender Gesamtsieger feiern lassen und wiederholte seinen Triumph vom Vorjahr. Der Sky-Kapitän Christopher Froome konnte den 34-Sekunden-Rückstand im Zeitfahren nicht mehr ausgleichen und belegte in der Endabrechnung des Vorbereitungsrennen auf den ersten Frühjahrs-Klassiker Mailand-San Remo hinter Nibali Rang zwei (+23). Dritter wurde Alberto Contador (Spanien/+52). Nibali hatte das Blaue Trikot am Vortag nach einer Skandal-Etappe erobert, in der er den bisher führende Briten Froome an der Spitze entthront hatte.

Nach der 6. Etappe, die fast die Hälfte des Fahrerfeldes nicht beendet hatte, entschuldigte sich Renn-Direktor Michele Acquarone am Dienstag für die zu ambitionierte Streckenführung mit Steigungen bis 30 Prozent. Auf den spektakulären und mit Anstiegen gespickten 209 Kilometern rund um Porto Sant'Elpidio hatten nicht weniger als 50 Fahrer vor Regen, Kälte und dem ultraschweren Parcours kapituliert. Paul Martens sprach in seinem Tagebuch auf dem Internetportal "Radsport News" von einer "kranken Etappe", Danilo Hondo von einem "Massaker".

Martin war nach seinem dritten Saisonsieg rundherum zufrieden. "In den Bergen war für mich nichts zu holen. Ich hatte mich nach der Königsetappe voll auf das Zeitfahren konzentriert. Ich bin sehr glücklich über diesen Sieg", sagte Martin in San Benedetto.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal