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Mailand - San Remo: Gerald Ciolek gewinnt den Klassiker

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Ciolek gewinnt Mailand-San Remo

18.03.2013, 12:23 Uhr | dpa

 Mailand - San Remo: Gerald Ciolek gewinnt den Klassiker. Gerald Ciolek setzt sich hauchdünn im Zielsprint durch. (Quelle: dpa)

Gerald Ciolek setzt sich hauchdünn im Zielsprint durch. (Quelle: dpa)

Erik Zabels "Geheimtipp" Gerald Ciolek hat sensationell eine der denkwürdigsten Ausgaben des Frühjahrs-Klassikers Mailand-San Remo gewonnen. Der für das südafrikanische Zweitliga-Team MTN fahrende 26-Jährige besiegte im Spurt den Topfavoriten Peter Sagan aus der Slowakei und feierte den größten Triumph seiner Karriere.

Nach dem vierfachen Sieger Zabel und Rudi Altig ist Ciolek der dritte deutsche Sieger in San Remo. Das eigentlich längste Eintages-Rennen der Saison war wegen Eis und Schnee auf dem Turchino-Pass von ursprünglich 298 auf 243 Kilometer verkürzt und entschärft worden. Die Radprofis saßen zwischendurch im Bus - alle Renntaktik wurde über Bord geworfen.

Größter Erfolg der Karriere

Ciolek, der zwölf Jahre nach dem letzten deutschen Sieger Zabel im eiskalten San Remo triumphierte, schloss eine beispiellose Aufholjagd mit seinem ersten Klassikersieg ab. Der U23-Weltmeister von 2006, der seit seinem Übertritt ins Profilager dem ganzen großen Erfolg immer hinterhergefahren war, trat die Nachfolge des Australiers Simon Gerrans an.

Zabel hatte vor dem Start den Namen des gelernten Elektroingenieurs als möglichen Überraschungssieger genannt. Sechs Ausreißer hatten den zweiten Teil des Rennens nach der Neutralisation und einer dreistündigen Rennunterbrechung mit 7:11 Minuten Vorsprung fortgesetzt. Diese Führung hatten sie bis zum Zwangsstopp in Ovoda am Fuß des 532 Meter hohen Turchino herausgefahren. 126 Kilometer bis San Remo lagen noch vor ihnen.

Knapper Sieg gegen Sagan

Im Finale vor dem vorletzten Aufstieg auf die Cipressa wurden die Ausreißer aber gestellt. Ciolek und Co. schlossen auf und eine etwa 70 Fahrer Spitzengruppe rüstete für die entscheidende Phase.

Auf der Abfahrt vom Poggio sechs Kilometer vor dem Ziel hatte sich eine sechsköpfige Spitzengruppe gebildet. In ihr wartete Ciolek bis zum letzten Moment. Er folgte dem scheinbar unschlagbaren Sagan und fing den Slowaken auf der Ziellinie ab.

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