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Radsport: Sylvia Schenk tritt gegen BDR-Präsident Rudolf Scharping an

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Schenk tritt gegen Scharping an

20.03.2013, 16:08 Uhr | sid

Radsport: Sylvia Schenk tritt gegen BDR-Präsident Rudolf Scharping an. Sylvia Schenk kandidiert für das Präsidentenamt im Bund Deutscher Radfahrer. (Quelle: imago/Müller-Stauffenberg)

Sylvia Schenk kandidiert für das Präsidentenamt im Bund Deutscher Radfahrer. (Quelle: Müller-Stauffenberg/imago)

Sylvia Schenk hat bestätigt, dass sie für die Präsidentschaft im Bund Deutscher Radfahrer (BDR) kandidieren wird. Damit tritt sie gegen Amtsinhaber Rudolf Scharping an. "Ich gehe die Wahl mit großer Gelassenheit und Vorfreude an", sagte die 60-Jährige. Schenk hatte das Amt bereits von 2001 bis 2004 inne gehabt. Ihre Position als Vorstandsmitglied von Transparency Deutschland lässt sie vorerst ruhen.

Die BDR-Präsidentenwahl findet am Samstag in Gelsenkirchen statt. "Ich bin für alles offen. Es geht darum, den Radsport nach vorne zu bringen", sagte Schenk, die "ohne ein konkretes Maßnahmenpaket" in die Wahl gehen wird: "Aber natürlich geht es darum, was man im Anti-Doping-Kampf noch für Maßnahmen ergreifen, was man verändern kann. Eine zweite Frage ist die der Kommunikation." Ihr sei klar geworden, sagte Schenk, dass sie "ein Teil des Radsports" sei. Sie wolle nicht nur "von außen kritisieren, sondern mitdiskutieren, mitwirken".

"Radsport befallen von einem Krebsgeschwür"

Schenk hatte den Radsport und vor allem den internationalen Verband UCI in den vergangenen Jahren immer wieder für mangelnde Transparenz und nicht ausreichenden Anti-Doping-Kampf hart kritisiert.

Nach dem Dopinggeständnis von Lance Armstrong sagte Schenk: "Der Radsport ist befallen von einem Krebsgeschwür, das derart metastasiert ist, dass jeder Mensch schon lange daran gestorben wäre. Der Radsport braucht drei, vier, fünf Jahre lang drastische Maßnahmen, um wieder Glaubwürdigkeit herzustellen."

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