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Cavendish sprintet zum 100. Sieg

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Cavendish sprintet zum 100. Sieg

16.05.2013, 18:52 Uhr | dpa

Cavendish sprintet zum 100. Sieg. Mark Cavendish konnte erneut eine Etappe beim Giro d'Italia gewinnen.

Mark Cavendish konnte erneut eine Etappe beim Giro d'Italia gewinnen. (Quelle: dpa)

Treviso (dpa) - Der große Gewinner der zwölften Etappe des Giro d'Italia war der britische Radprofi Mark Cavendish, sein Landsmann Bradley Wiggins kam als großer Verlierer ins Ziel.

Bei Dauerregen sicherte sich Cavendish auf dem 134 Kilometer langen Teilstück von Longarone nach Treviso in einem unwiderstehlichen Schlussspurt seinen dritten Tagessieg bei der diesjährigen Italien-Rundfahrt. Insgesamt feierte der 27-Jährige bereits den 100. Sieg seiner Karriere. Für den Tour-de-France-Sieger Wiggins ist das Thema Gesamtsieg hingegen beendet, nachdem er erneut Zeit verlor.

Lange Zeit führte eine fünfköpfige Spitzengruppe das Fahrerfeld an. Doch auf der über einen Kilometer langen Zielgerade zog Cavendish den Sprint an und spurtete als Erster über die Linie. Nach ihm kamen der Franzose Nacer Bouhanni (FDJ) und Luka Mezgec (Argos-Shimano) aus Slowenien ins Ziel. "Unglaublich, es war heute sehr schwer, die Ausreißergruppe noch einzuholen", meinte der Sieger kurz nach dem Ende des Rennens. Omega-Teamchef Davide Bramati gestand: "Wir wollten es eigentlich nicht so spannend machen. Am Ende haben wir aber noch mal Vollgas gegeben."

Maurits Lammertink war einer der Ausreißer und am Ende schwer enttäuscht. "Es war schrecklich, als ich Cavendish neben mir gesehen habe", sagte der Niederländer, "wir hatte eigentlich gedacht, dass wir es noch bis ins Ziel schaffen."

Frustriert war auch Zeitfahr-Olympiasieger Wiggins. Der durch einen Infekt gehandicapte Favorit auf den Gesamtsieg verlor auf den letzten Kilometern den Anschluss und kam mit über drei Minuten Rückstand ins Ziel. "Der Sieg im Gesamtklassement ist vorbei", musste sein Sky-Teamchef Dave Brailsford einräumen: "Wenn man bei so einem Rennen krank ist, ist das die Hölle." Jetzt gehe es für die Mannschaft darum, Rigoberto Uran den Giro-Sieg zu ermöglichen.

Der Kolumbianer liegt mit 2:04 Minuten Rückstand in der Gesamtwertung auf Rang drei. Im Rosa Trikot fährt weiterhin Vincenzo Nibali (Astana), der 41 Sekunden Vorsprung auf den Australier Cadel Evans (BMC) auf Position zwei hat.

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