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Visconti gewinnt 17. Giro-Etappe - Weitere Wetterkapriolen drohen

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Visconti gewinnt 17. Giro-Etappe - Weitere Wetterkapriolen drohen

22.05.2013, 18:16 Uhr | dpa

Visconti gewinnt 17. Giro-Etappe - Weitere Wetterkapriolen drohen. Der Italiener Giovanni Visconti feierte seinen zweiten Sieg beim diesjährigen Giro.

Der Italiener Giovanni Visconti feierte seinen zweiten Sieg beim diesjährigen Giro. (Quelle: dpa)

Vicenza (dpa) - Der Italiener Giovanni Visconti hat seine zweite Etappe beim diesjährigen Giro d'Italia gewonnen. Der Profi vom Team Movistar setzte sich auf dem 17. Teilstück von Caravaggio nach Vicenza nach 214 Kilometern als Solist durch und durfte nach seinem Erfolg vom Sonntag abermals jubeln.

Auf der 15. Etappe hatte er die Kletterpartie in Schnee und Eis am Galibier für sich entschieden - diesmal klappte es für Visconti im Flachen.

An der Spitze der Gesamtwertung gab es vor dem womöglich vorentscheidenden Bergzeitfahren am Donnerstag keine großen Veränderungen: Vincenzo Nibali aus Italien führt weiter mit knapp eineinhalb Minuten Vorsprung auf den Australier Cadel Evans. Dritter blieb Rigoberto Uran aus Kolumbien vor Michele Scarponi aus Italien.

Auf dem letzten Flachstück vor den Etappen in den Dolomiten hatte sich eine vierköpfige Spitzengruppe mit Gert Dockx, Luke Durbridge, Miguel Angel Rubiano und Maxim Belkow früh vom Feld abgesetzt. In relativ gemächlichem Tempo ließ das Peloton die vier gewähren, ehe rund 20 Kilometer vor dem Ziel die Flucht beendet war.

Am einzigen Anstieg attackierte dann Visconti und ließ sich dank beherzter Fahrweise nicht mehr einholen. "Unglaublich", meinte der Tagessieger, "die Willenskraft hat heute den Sieg ausgemacht." Den Sprint der Verfolger gewann Ramunas Navardauskas aus Litauen. Bester Deutscher war Danilo Hondo aus der RadioShack-Mannschaft als Fünfter.

Nach zum Teil bitterkalten und regennassen Tagesabschnitten blieb die 17. Etappe trocken und konnte wie geplant über die Bühne gebracht werden. Für die nächsten Tage müssen sich die Fahrer voraussichtlich aber wieder auf größere Streckenänderungen einstellen. Wegen prognostizierten Schneefalls und Minustemperaturen in den Alpen auf einer Höhe von über 1500 Metern sind die Teilstücke in den Dolomiten in Gefahr. Die Rundfahrt-Chefs denken für Freitag und Samstag vor dem Finale in Brescia über Alternativstrecken nach, hieß es am Mittwoch.

Mit dem Gavia-Pass, dem Stilfser Joch, dem San Pellegrino, dem Giau-Pass und den Drei Zinnen stehen etliche gefährdete Anstiege im Streckenprofil der 19. und 20. Etappe. Die 18. Etappe am Donnerstag, das Bergzeitfahren über 20,4 Kilometer von Mori nach Polsa auf 1205 Meter Höhe, solle wie geplant über die Bühne gehen. Die Organisation hatte bereits zwei Etappen über Pfingsten ändern müssen.

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