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Bayern-Rundfahrt: Ciolek im Zielsprint abgefangen

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Bayern-Rundfahrt: Ciolek im Zielsprint abgefangen

23.05.2013, 17:27 Uhr | dpa

Bayern-Rundfahrt: Ciolek im Zielsprint abgefangen. Hinter Daryl Impey (M) wurde Gerald Ciolek (r) nur Etappenzweiter.

Hinter Daryl Impey (M) wurde Gerald Ciolek (r) nur Etappenzweiter. (Quelle: dpa)

Viechtach (dpa) - Topsprinter Gerald Ciolek hat bei der Bayern-Rundfahrt nur knapp den Sieg auf der Königsetappe verpasst. Der deutsche Radprofi vom MTN-Qhubeka-Team wurde beim Schlusssprint kurz vor dem Ziel noch vom Südafrikaner Daryl Impey abgefangen.

Dritter wurde nach 194,5 Kilometern von Mühldorf nach Viechtach nach 4:41 Stunden der Italiener Adriano Malori. Der Däne Alex Rasmussen, der das erste Teilstück der Rundfahrt gewonnen hatte, musste früh abreißen lassen. In der Gesamtwertung übernahm Impey die Führung. Der Bayern-Rundfahrtsieger von 2011, Geraint Thomas aus Großbritannien, untermauerte auf Rang acht seine Ambitionen. Ciolek verbesserte sich auf Rang drei.

Auf der Königsetappe mit drei Sprint- und zwei Bergwertungen kämpfte am Ende eine 15-köpfige Spitzengruppe um den Tageserfolg. Auf der ansteigenden Zielgeraden musste Ciolek den südafrikanischen Zeitfahrmeister noch an sich vorbeiziehen lassen.

"Der zweite Platz ist aber auch ein super Ergebnis, auch vor dem Hintergrund, dass die Vorbereitung nicht optimal war. Andererseits ärgere ich mich natürlich schon immer ein bisschen, wenn ich so knapp Zweiter werde", sagte Ciolek. "Bis kurz vor dem Ziel war ich noch vorne und Daryl Impey hatte dann die schnelleren Beine oder den längeren Atem."

In das Trikot des Führenden in der Bergwertung fuhr der Österreicher Stefan Denifl. "Ehrlich gesagt war das so nicht geplant, aber nach 40 Kilometern hab ich mich in der Gruppe vorne wiedergefunden und dann dachte ich mir: okay, probiere ich was", sagte der Mann vom IAM Cycling-Team. "Am Ende hat es sich mit dem Bergtrikot ja auch ausgezahlt. Ich werde jetzt versuchen, es bis zum Sonntag zu verteidigen, da ich es in der Gesamtwertung wegen dem langen Zeitfahren eh ein bisschen schwer habe."

Das Trikot des besten Sprinters durfte sich Henning Bommel überstreifen. "Es war heute am Anfang ein superschnelles Rennen mit vielen Attacken. Trotzdem konnte ich mir im ersten Sprint noch zwei Punkte sichern", schilderte der Rad-Profi aus dem Rad-Net-Rose-Team. "Als die Gruppe weg war, hat Sky das Tempo hochgehalten. So konnte ich dann das Trikot verteidigen. Mal sehen, ob es morgen auch wieder klappt."

Am Freitag geht es von Viechtach über 196,8 Kilometer nach Kelheim auf das dritte Teilstück. Die Rundfahrt endet am Sonntag in Nürnberg.

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