Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Bergzeitfahr-Sieger Nibali vor Giro-Gesamtsieg

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Bergzeitfahr-Sieger Nibali vor Giro-Gesamtsieg

23.05.2013, 20:36 Uhr | dpa

Bergzeitfahr-Sieger Nibali vor Giro-Gesamtsieg. Vincenzo Nibali war am Berg nicht zu schlagen.

Vincenzo Nibali war am Berg nicht zu schlagen. (Quelle: dpa)

Polsa (dpa) - Im strömenden Regen von Polsa riss Vincenzo Nibali die Faust in die Höhe, als er über den Zielstrich raste. Das Rosa Trikot des Gesamtführenden beim 96. Giro d'Italia ist dem Astana-Fahrer kaum noch zu nehmen.

Mit dem Sieg im Bergzeitfahren von Mori nach Polsa über 20,6 Kilometer und baute der letztjährige Dritte der Tour de France seinen Vorsprung in der Gesamtwertung auf über vier Minuten aus.

Wild entschlossen nahm der 28-Jährige den Kurs in Angriff. Sein Ziel war klar: Mit einem Sieg wollte er wieder eine weitere Etappe zum ersten großen Rundfahrtsieg seiner Karriere meistern. Und das gelang dem Bergspezialisten ausgezeichnet. Im Gegensatz zu seinen Konkurrenten kam Nibali mit den erneut widrigen Bedingungen bestens zurecht und überquerte nach 44:29 den Zielstrich. Fast eine Minute nahm er dem spanische Olympiasieger Samuel Sánchez (45:37 Minuten/Euskaltel) ab, der auf Rang zwei landete. Dritter wurde der Italiener Damiano Caruso (Cannondale).

Großer Verlierer der 18. Etappe war der ehemalige Tour-de-France-Sieger Cadel Evans. Vor Nibali ins Rennen gegangen verlor er Sekunde um Sekunde. Am Ende belegte der Australier mit 2:36 Minuten Rückstand nur den 25. Platz. In der Gesamtwertung liegt der BMC-Fahrer zwar weiter auf Rang zwei - hat nun aber schon 4:02 Minuten Rückstand auf Nibali. Dicht dahinter folgt der Kolumbianer Rigoberto Uran (4:12/Sky). Bis zum Ende der Rundfahrt am Sonntag stehen nur noch drei Etappen auf dem Programm.

Ob die 19. Etappe an diesem Freitag von Ponte di Legno nach Val Martello/Martelltal über 139,0 Kilometer wie geplant ausgetragen werden kann, ist ungewiss. Laut Wetterprognosen könnten Minus-Grade auf den bevorstehenden Gipfeln wie dem Stilfser Joch herrschen. Über die genaue Streckenführung wird wohl erst kurz vor dem Start entschieden. Die Organisation hatte wegen schlechten Wetters bereits zwei Etappen über Pfingsten ändern müssen.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal