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Tour kann kommen: Martin verteidigt Zeitfahr-Titel

22.06.2013, 10:30 Uhr | dpa

Tour kann kommen: Martin verteidigt Zeitfahr-Titel. Tony Martin ließ die Konkurrenz in seiner Spezialdisziplin erneut hinter sich.

Tony Martin ließ die Konkurrenz in seiner Spezialdisziplin erneut hinter sich. (Quelle: dpa)

Wangen (dpa) - Tony Martin ist für die 100. Tour de France gerüstet. Der Doppel-Weltmeister hat das letzte Vorbereitungsrennen vor dem Start am 29. Juni auf Korsika erfolgreich hinter sich gebracht und seinen Titel bei den deutschen Zeitfahr-Meisterschaften verteidigt.

Der 28-jährige Wahlschweizer siegte in Wangen nach 50,6 Kilometern in 1:00:58 Stunden vor Patrick Gretsch (Erfurt/1:02:31) und Stefan Schumacher (Nürtingen/1:02:51). Im Allgäu feierte der gebürtige Cottbuser seinen siebten Sieg in einem Einzelzeitfahren in dieser Saison und holte seinen dritten nationalen Titel.

Einfach nur abholen musste er sich diesen Sieg nach Meinung seines Betreuers Rolf Aldag aber nicht. "Wenn das so leicht wäre - man muss erst einmal 50 Kilometer in ungefähr einer Stunde fahren", sagte der Ex-Profi, der neuerdings als Sport- und Entwicklungsmanager in Martins Rennstall Omega Pharma Quick Step aktiv ist.

Doch selbst die Konkurrenz hatte niemand anderen auf dem ersten Platz erwartet. "Der Kurs ist mit den Anstiegen zur Mitte der Runde ideal für Martin", meinte Marc Reef, Sportdirektor des Zweitplatzierten Patrick Gretsch. Auch für den Dritten Stefan Schumacher war der Ausgang bereits vorher klar: "Er hat doch in den letzten Jahren kaum ein Zeitfahren verloren."

Martin selbst gestand, dass es nicht einfach sei, sich kurz vor dem Tourstart noch auf die Meisterschaft zu konzentrieren. "Man ist im Kopf ja schon bei der Tour. Und Zeitfahren ist Kopfsache. Die Erwartungen und der Druck haben mich aber motiviert", sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

"Unser Fokus liegt ganz klar auf der ersten Hälfte der Rundfahrt. Dort wollen wir gute Ergebnisse erzielen", blickte Aldag voraus. Neben Sprintsieg und Gelbem Trikot für Mark Cavendish auf der ersten Etappe steht ein Sieg beim Mannschaftszeitfahren, idealerweise mit Gelb-Übernahme durch Martin, auf der vierten Etappe auf dem Wunschzettel.

Bei den Frauen hatte sich Lisa Brennauer (Kempten) den Titel geholt und die zurückgetretene Olympia-Zweite Judith Arndt beerbt. Die 25-Jährige siegte nach 25,3 km in 34:47 Minuten vor der deutschen Crossmeisterin Trixie Worrack (34:58/Cottbus), die gerade erst einen Schlüsselbeinbruch überwunden hatte. Im U23-Bereich setzte sich erwartungsgemäß Titelverteidiger Jasha Sütterlin (Freiburg) durch.

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