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Jalaberts in Nöten: Doktor Citroen oder doch Ferrari?

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Jalaberts in Nöten: Doktor Citroen oder doch Ferrari?

26.06.2013, 12:54 Uhr | dpa

Jalaberts in Nöten: Doktor Citroen oder doch Ferrari?. Laurent Jalabert dürfte der Humor verlassen haben.

Laurent Jalabert dürfte der Humor verlassen haben. (Quelle: dpa)

Paris (dpa) - Bei seiner Anhörung vor der Anti-Doping-Kommission hatte der frühere französische Rad-Weltmeister Laurent Jalabert noch Humor bewiesen.

"Unser Arzt hatte den Spitznamen Doktor Citroen", soll der unter Dopingverdacht geratene Jalabert im Mai dieses Jahres in Anspielung auf den Skandalarzt Michele Ferrari, mit dem Lance Armstrong jahrelang zusammengearbeitet hatte, gescherzt haben. Eine Aussage, die nach Informationen der französischen Zeitung "Le Monde" inzwischen in einem neuen Licht erscheint. Demnach soll der Name Jalaberts in Unterlagen italienischer Ermittler im Zuge einer Hausdurchsuchung bei Ferrari auftauchen.

Die Ermittlungen waren 1998 durch die Staatsanwaltschaft Bologna durchgeführt worden. Die Unterlagen sollen auch zeigen, dass Jalaberts Hämatokritwert von Januar bis August 1997 von 42 auf 54 Prozent angestiegen sein soll. Erst am Montag hatte die Sporttageszeitung "L'Équipe" von einer positiven Kontrolle des früheren Vuelta-Siegers aus dem Jahre 1998 berichtet. 2004 sei in Nachtests bei Jalaberts Dopingprobe vom 22. Juli 1998 nach einer Tour-Etappe das Blutdopingmittel EPO nachgewiesen worden. Jalabert hatte dies weder bestätigt noch dementiert und in Betracht gezogen, unbewusst von den Teamärzten gedopt worden zu sein.

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