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Bahnrad-Olympiasieger Nimke beendet Ausbildungs-Pause

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Bahnrad-Olympiasieger Nimke beendet Ausbildungs-Pause

09.07.2013, 11:31 Uhr | dpa

Bahnrad-Olympiasieger Nimke beendet Ausbildungs-Pause. Stefan Nimke kehrt als Polizeimeister auf die Bahn zurück.

Stefan Nimke kehrt als Polizeimeister auf die Bahn zurück. (Quelle: dpa)

Schwerin (dpa) - Nach den Olympischen Spielen in London war der Sport für Stefan Nimke nur noch zweitrangig, nach dem Ende seiner Ausbildung will der Bahnrad-Olympiasieger nun wieder auf dem Rad durchstarten.

"Als Einstieg dienen die deutschen Meisterschaften", sagte der Mecklenburger. Diese finden auf der Betonbahn in Oberhausen-Rheinhausen vom 9. bis 14. Juli statt. "Ich plane erst einmal nur einen Start im Bahnvierer", sagte der 35-Jährige.

Eigentlich wollte Nimke im vergangenen Jahr nach seinem verletzungsbedingten Aus bei den Spielen in London seine erfolgreiche Laufbahn mit vier Olympia-Medaillen (Gold 2004 im Teamsprint, Silber 2000 über 1000 Meter, Bronze 2004 über 1000 Meter und 2008 im Teamsprint) sowie sechs WM-Titeln beenden. Denn: Zehn Minuten vor der geplanten Gold-Fahrt im Teamsprint musste der Schweriner aufgrund einer Rückenverletzung seinen Platz an den Geraer Robert Förstemann abtreten. Deutschland holte Bronze - ohne Nimke.

Doch der Modellathlet kann einfach nicht vom Leistungssport lassen. Zumal er in den vergangenen Monaten seine Ausbildung bei der Landespolizei Mecklenburg-Vorpommerns abschloss und nun wieder Zeit für schnelle Runden auf der Bahn hat. "Jetzt ist wieder regelmäßiges Training möglich", meinte Nimke, der sich im März einen schweren Muskelfaserriss in der Wade zugezogen hatte. "Alles im allen fange ich nun erst wieder richtig an."

Sprint-Bundestrainer Detlef Uibel sieht Nimkes Rückkehr positiv und erwartet trotz der fast einjährigen Wettkampfpause keine größeren Probleme. "Wenn Stefan die Lust und den Willen hat, kann er sich unheimlich schnell wieder mobilisieren. National und auch international ist er über die 1000 Meter für mich ganz klar ein Medaillenkandidat", betonte der Cottbuser. "Wir haben ihn deshalb ja auch ganz bewusst weiter im Kader geführt."

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