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Mountainbike: Spitz glückt zweiter Weltcupsieg

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Mountainbike: Spitz glückt zweiter Weltcupsieg

27.07.2013, 17:51 Uhr | dpa

Mountainbike: Spitz glückt zweiter Weltcupsieg. Sabine Spitz gewann überraschend den Weltcup in Andorra.

Sabine Spitz gewann überraschend den Weltcup in Andorra. (Quelle: dpa)

La Massana (dpa) - Peking-Olympiasiegerin Sabine Spitz hat im Bikepark Vallnord in Andorra völlig überraschend den zweiten Mountainbike-Weltcupsieg ihrer Karriere gefeiert.

Die 41-Jährige siegte am Samstag nach 21,25 Kilometern in 1:26:54 Minuten mit einer Sekunde Vorsprung vor der Tschechin Katerina Nash. Dritte wurde Eva Lechner aus Italien, die vier Sekunden zurücklag. Bei den Männern landete Manuel Fumic aus Kirchheim/Teck auf Platz zehn.

Nach siebenwöchiger Verletzungspause bestritt die Ausnahmeathletin Spitz aus Murg-Niederhof ihren ersten Weltcup in dieser Saison. "Ich habe einen Top-Ten-Platz angepeilt, aber nie mit einem Sieg gerechnet", sagte sie nach dem Rennen. Elf Jahre liegen zwischen ihrem ersten Weltcupsieg von 2002 in Vancouver und dem Erfolg in La Massana. "Ich weiß im Moment noch gar nicht, was ich dazu sagen soll, es ist irgendwie irreal", meinte die glückliche Siegerin: "Das Rennen lief perfekt für mich und die Schulter hat mir keine Probleme gemacht. In der letzten Runde wusste ich, dass ich es schaffen kann und habe alles gegeben."

Im letzten steilen Anstieg über eine Skipiste, etwa 1,5 km vor dem Ziel, lag die deutsche Meisterin noch neun Sekunden hinter der führenden Nash. Am höchsten Punkt schaffte es Spitz, an der Tschechin vorbei zu fahren und als Erste in die folgende Abfahrt zu gehen. Den Vorsprung gab sie bis zum Ziel nicht mehr her. Die Freiburgerinnen Adelheid Morath als 13. und Hanna Klein als 15. rundeten eine starke Mannschaftsleistung der deutschen Damen ab.

Das Rennen der Männern gewann Nino Schurter. Bei seinem zehnten Weltcupsieg lag der Schweizer nach 25,5 Kilometern sechs Sekunden vor dem Tschechen Ondrej Cink und elf Sekunden vor Stéphane Tempier aus Frankreich. Manuel Fumic war mit seiner Platzierung zufrieden. "Ich bin meinen eigenen Rhythmus gefahren und habe mein Ziel, die Top-Ten, erreicht", sagte der Schwabe. Der deutsche Meister Moritz Milatz aus Freiburg gab nach vier Runden wegen Magenkrämpfen auf.

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