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Tony Martin: Über die Vuelta zum WM-Hattrick

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Radsport  

Tony Martin rollt sich für den WM-Showdown ein

23.08.2013, 12:43 Uhr | sid

Tony Martin: Über die Vuelta zum WM-Hattrick. Tony Martin, hier bei seinem Zeitfahrsieg bei der diesjährigen Tour de France. (Quelle: imago/GEPA Pictures)

Tony Martin, hier bei seinem Zeitfahrsieg bei der diesjährigen Tour de France. (Quelle: GEPA Pictures/imago)

Ein Andenken an den schlimmen Sturz bei der Tour de France ziert immer noch seinen Ellenbogen, doch Tony Martin ist schon jetzt heiß auf die Straßenrad-WM im September. Bei der Spanien-Rundfahrt vom 24. August bis 15. September kreisen seine Gedanken nur um den möglichen Titel-Hattrick in seiner Paradedisziplin.

"Das ist ein richtiges Highlight zum Saisonende, ein richtiger Showdown. Das motiviert mich noch mal extra", sagte der 28-Jährige. Den Formaufbau über die Vuelta wählt der gebürtige Cottbuser nun bereits zum dritten Mal in Folge.

Alle Freiheiten bei der Spanien-Rundfahrt

Martin hat damit glänzende Erfahrungen gemacht, denn in den vergangenen beiden Jahren folgten seine ersten beiden Zeitfahr-WM-Titel. "Über die Vuelta", erklärte der Profi vom belgischen Quick-Step-Team, "habe ich alle Freiheiten. Zwischen intensiv oder auch mal rausnehmen kann man alles machen. Für mich ist das optimal, das hat in der Vergangenheit super gepasst."

Und bei Kräften ist Martin auch wieder. Nach der Jubiläumstour, die für ihn nach dem üblen Unfall auf Korsika eine wirkliche Tour der Leiden war und durch den Etappensieg am Mont Saint-Michel noch eine versöhnliche Wendung nahm, hat er sich richtig erholen können. "Ich war fünf Wochen zu Hause, hatte mal keinen Reisestress. Das hat mir auch im Hinblick auf die WM gut getan."

Vuelta-Zeitfahren zweitrangig

Zudem war Zeit, die Wunde am Ellenbogen weiter zu pflegen, aber verheilt ist sie noch nicht ganz. "Zwei, drei Stellen sind noch am Abklingen", sagt Martin, doch Probleme habe er seit etwa drei Wochen nicht mehr. Ob er die Vuelta durchfährt, hat er noch nicht entschieden. Martin will das von der Entwicklung seiner Form und dem Kräftverschleiß abhängig machen.

Auch das Einzelzeitfahren der 11. Etappe hat er nicht speziell im Fokus. Er werde versuchen "stark zu fahren", doch die Bedeutung ist mit Blick auf den Showdown in Florenz nachrangig. "Die WM ist das einzige Ziel für mich", sagt Martin, der dort "endlich wieder" auf London-Olympiasieger Bradley Wiggins und Peking-Olympiasieger Fabian Cancellara trifft.

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