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Radsport  

Spitz im Pech: WM-Aus nach Sturz

27.08.2013, 16:26 Uhr | dpa

Spitz im Pech: WM-Aus nach Sturz. Sabine Spitz wird durch ihre Verletzung aus dem WM-Rennen geworfen.

Sabine Spitz wird durch ihre Verletzung aus dem WM-Rennen geworfen. (Quelle: dpa)

Pietermaritzburg (dpa) - Sabine Spitz ist in diesem Jahr vom Sturzpech verfolgt. Beim WM-Training im südafrikanischen Pietermaritzburg kam die 41 Jahre alte Mountainbikerin aus Murg-Niederhof erneut zu Fall und muss damit für das Titelrennen passen.

Die dreifache Olympia-Medaillengewinnerin, die bei der WM zu den Kandidatinnen auf einen Podestplatz gehörte, verletzte sich an der rechten Schulter und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Im Frühjahr hatte sie eine ähnliche Verletzung erlitten.

"Ihre Eigendiagnose war Schultereckgelenks-Sprengung oder Schlüsselbeinbruch. Ihre Saison ist wohl beendet", sagte Ehemann und Manager Ralf Schäuble, der den Sturz mit der Video-Kamera filmte, der Nachrichtenagentur dpa. Die gleiche Verletzung hatte Sabine Spitz im Mai bei einem Trainingssturz auf der Weltcupstrecke in Albstadt an der linken Schulter erlitten.

Die Olympiasiegerin von Peking träumte nach ihrem glänzenden Comeback mit dem Weltcupsieg in Andorra sogar von ihrem zweiten Weltmeistertitel nach 2003. "Jetzt reicht's wirklich mit den Stürzen", meinte Schäuble.

In einem der sehr schwierigen Streckenteile hatte sie laut Bundestrainer Peter Schaupp, der die Szene ebenfalls beobachtete, ihren Körperschwerpunkt eine Idee an der falschen Stelle, so dass sie über den Lenker stürzte.

"Es ist extrem schade für Sabine. Sie war in einer glänzenden Verfassung und hätte auf diesem Kurs sehr viel erreichen können. Aber auch für die ganze Mannschaft ist das der Worst Case, nicht nur wegen der Staffel. Ich weiß auch nicht, was dieses Jahr los ist", meinte Schaupp auch mit Blick auf die Verletzungsserie, die das deutsche Cross-Country-Team in diesem Jahr verfolgt.

Nach dem Spitz-Ausfall sind die WM-Medaillenhoffnungen des Bundes Deutscher Radfahrer (BDR) auf ein Minimum geschrumpft. Topfahrerin bei den Frauen ist jetzt Adelheid Morath (Titisee-Neustadt), die allerdings gerade erst einen Schlüsselbeinbruch auskuriert hat. Bei den Männern hoffen Moritz Milatz (Freiburg) und Manuel Fumic (Kirchheim-Teck) auf Platzierungen unter den Top-Ten.

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