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Radsport  

Vuelta: Martin scheitert zehn Meter vor dem Ziel

29.08.2013, 18:58 Uhr | dpa

Vuelta: Tony Martin scheitert zehn Meter vor dem Ziel. Tony Martin (li.) hat einen Etappensieg bei der Spanien-Rundfahrt knapp verpasst. (Quelle: imago/Sirotti)

Tony Martin (li.) hat einen Etappensieg bei der Spanien-Rundfahrt knapp verpasst. (Quelle: Sirotti/imago)

Tony Martin war bei der Spanien-Rundfahrt der tragische Held der sechsten Etappe. Nach einer 177 Kilometer langen Soloflucht fehlten dem Zeitfahr-Weltmeister zehn Meter zum Etappensieg.

Kurz vor dem Zielstrich fing ihn in Caceres der dänische Meister Michael Morkov in letzter Sekunde ab. Martin wurde zeitgleich Siebter. Der Italiener Vincenzo Nibali verteidigte sein Rotes Trikot als Spitzenreiter der 68. Vuelta mit drei Sekunden Vorsprung vor dem ältesten Teilnehmer, Chris Horner aus den USA.

Martin hatte sich einer besonderen Belastungsprobe unterzogen. Gleich nach dem Start attackierte er und kam weg. Keiner konnte folgen. In der ersten Stunde seiner eindrucksvollen Solofahrt fuhr der Weltmeister, der Ende September in Florenz seinen dritten Zeitfahr-Titel holen will, ein Stundenmittel von 46 Kilometern. In der zweiten kam der Wahlschweizer auf 44 Stundenkilometer im Schnitt. Eigentlich sollte der spezielle Trainingseffekt im Hinblick auf die Titelkämpfe im Vordergrund stehen. Aber im Finale merkte Martin, dass vielleicht mehr drin sein könnte. Er witterte den Etappensieg.

Martin auf den letzten Metern abgefangen

Als ihn das Feld auf den letzten 15 Kilometern nicht stellen wollte oder konnte, obwohl der Abstand zeitweise nur noch sechs Sekunden betrug, lag eine Überraschung in der Luft. Erst auf den letzten Metern musste sich Martin auf dem welligen Terrain geschlagen geben.

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