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Bahnrad-EM: Sprinter sollen für Medaillen sorgen

16.10.2013, 11:25 Uhr | dpa

Bahnrad-EM: Sprinter sollen für Medaillen sorgen. Radsporttrainer Detlef Uibel erhofft sich bei der Bahnrad-EM vor allem von den Sprintern gute Ergebnisse.

Radsporttrainer Detlef Uibel erhofft sich bei der Bahnrad-EM vor allem von den Sprintern gute Ergebnisse. Foto: Nestor Bachmann. (Quelle: dpa)

Apeldoorn (dpa) - Schon beim ersten Kräftemessen des Bahn-Winters streben die deutschen Radsprinter bei den kontinentalen Titelkämpfen nach Medaillen.

"Für uns ist das erste Aufeinandertreffen der Spitzenfahrer ein wichtiger Maßstab und damit auch eine Standortbestimmung für unsere Vorbereitung", sagte Bundestrainer Detlef Uibel vor den Europameisterschaften vom 18. bis 20. Oktober im niederländischen Apeldoorn diplomatisch. Der Cottbuser Maximilian Levy, der außer im Keirin auch im Teamsprint startet, spricht es klarer aus: "Wir wollen natürlich den Titel verteidigen."

2010, 2011 und 2012 holten die Teamsprinter EM-Gold. Nach dem WM-Erfolg in diesem Jahr in Minsk ist das Trio erneut Favorit. Allerdings muss Uibel seine Weltmeisterschafts-Formation umstellen. Sprint-Weltchampion Stefan Bötticher aus Chemnitz hat nach einer langen Verletzungspause im Frühjahr erneut gesundheitliche und muskuläre Probleme und muss seinen Platz für Robert Förstemann aus Gera räumen. "Stefan soll sich auf die Einzeldisziplinen konzentrieren", sagte Uibel. "Wenn alle gut drauf sind, könnte es mit Gold klappen", sagte Förstemann, der Mann mit den dicksten Oberschenkeln.

Auch bei den Frauen verlief die Vorbereitung nicht störungsfrei. Teamsprint-Olympiasiegerin Miriam Welte kehrte mit einer Knieverletzung vom "Club der Besten" in Italien zurück. So ruhen die Hoffnungen vor allem auf Weltes Teamsprint-Kollegin Kristina Vogel. Nach WM-Silber im Sprint spekuliert die Erfurterin auf ihr erstes Einzel-Gold bei einer internationalen Meisterschaft.

Im Ausdauerbereich der Männer warnte Bundestrainer Sven Meyer vor überzogenen Erwartungen. Bei der EM vor einem Jahr fuhr der Vierer, bei den Olympischen Spielen in London ebenso wenig dabei wie zuvor in Peking, hinter Russland überraschend zu Silber. "Wir sollten uns nicht an Platz zwei messen lassen. Kurz nach den Spielen waren nicht alle Top-Mannschaften dabei", sagte Meyer.

Bei den Frauen geht in der Mannschaftsverfolgung erstmals wie bei den Männern ein Quartett statt eines Trios über 4000 statt 3000 Meter an den Start. Angesichts der dünnen deutschen Personaldecke dürfte das die Probleme weiter verschärfen.

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