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Deutsche Bahnsprinter überzeugen bei EM in Apeldoorn

20.10.2013, 20:07 Uhr | dpa

Deutsche Bahnsprinter überzeugen bei EM in Apeldoorn. Maximilian Levy gewann die Goldmedaille im Keirin.

Maximilian Levy gewann die Goldmedaille im Keirin. Foto: Vincent Jannink. (Quelle: dpa)

Apeldoorn (dpa) - Drei EM-Titel und drei Silbermedaillen: Die deutschen Bahnradsprinter haben gleich zum Saisonstart wieder ihre Ausnahmestellung bewiesen.

Der Cottbuser Maximilian Levy setzte im Palais Omnisport in Apeldoorn mit Gold in Keirin den Schlusspunkt, nachdem zuvor die deutschen Männer den Teamsprint und Olympiasiegerin Kristina Vogel den Frauensprint für sich entschieden hatten. Im Sprint der Männer holte Robert Förstemann zudem Silber, Kristina Vogel im Keirin und mit der Frauen-Sprintmannschaft ebenfalls Platz zwei.

Der Olympiasiegerin aus Erfurt stand die Freude ins Gesicht geschrieben. "So gefällt mir das. Gefeiert wird aber erst später", sagte Kristina Vogel. Nach zahlreichen Siegen im Juniorenbereich sowie Olympia-Gold und zwei WM-Erfolgen im Teamsprint holte sich die 22-Jährige ihren ersten internationalen Einzeltitel in der Elite. "Kristina ist sehr konzentriert und selbstsicher gefahren", lobte Bundestrainer Detlef Uibel die dreifache EM-Medaillengewinnerin. Das Silber im Teamsprint kam unerwartet, da Miriam Welte aus Otterbach wegen einer Verletzung "kaum trainieren konnte", verriet Uibel.

"Ich denke, das war ein sehr schöner Start in die Saison, kommentierte der zweimalige Europameister Levy die erfolgreiche EM, nachdem er mit René Enders (Erfurt) und Robert Förstemann (Gera) zum vierten Mal in Serie den Titel im Teamsprint gewonnen hatte. Trotz umformierter Mannschaft war der Deutschland-Express im Dauerduell mit Frankreich nicht zu schlagen und gewann wie bei der WM im Februar.

Am Sonntag fügte Levy seiner umfangreichen Medaillensammlung den Keirin-Titel hinzu. "Geschafft", twitterte der 26-Jährige nach seinem Erfolg, der ihm nach dem WM-Titel 2009 noch gefehlte hatte. Letztes großes Ziel im Kampfsprint ist für ihn Olympia-Gold 2016 in Rio.

Nach zuletzt leichten Lichtblicken mit besseren Platzierungen und Zeiten erlebte der deutsche Männer-Vierer mit Platz 13 in 4:13,755 Minuten dagegen einen Fehlstart in die Saison und weckte Erinnerungen an die schwachen Ergebnisse in der Olympia-Qualifikation 2008 und 2012. Der neu formierte Frauen-Vierer hatte als Achter ebenfalls nichts mit der Entscheidung zu tun. Im olympischen Mehrkampf Omnium fuhren Lucas Liß aus Unna als Elfter und Mieke Kröger aus Brackwede als Zwölfte ebenfalls hinterher.

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