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Für LeMond gehört Armstrong in den Knast

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"Organisierte Mafia"  

Für LeMond gehört Armstrong in den Knast

22.10.2013, 18:20 Uhr | sid

Für LeMond gehört Armstrong in den Knast. Ein Kandidat für das Gefängnis: Das denkt zumindest ein Landsmann von Lance Armstrong. (Quelle: imago/Gepa-Pictures)

Ein Kandidat für das Gefängnis: Das denkt zumindest ein Landsmann von Lance Armstrong. (Quelle: imago/Gepa-Pictures)

Klare Ansage von Greg LeMond: Der dreimalige Tour-de-France-Sieger würde den gestürzten Radstar Lance Armstrong gerne hinter Gittern sehen. In einem Interview mit dem amerikanischen TV-Sender CNN bezeichnete LeMond das systematische Doping seines Landsmanns als "größten Betrug in der Sportgeschichte".

Der 52 Jahre alte US-Amerikaner hatte bereits 2001 Armstrongs Comeback nach dessen Krebserkrankung hinterfragt und ebendiese Dimension angedeutet, sollten sich die Leistungen als manipuliert erweisen. Auf die Frage, ob Armstrong für seine Vergehen ins Gefängnis gehöre, antwortete LeMond: "Ja, das denke ich. Das war eine organisierte Mafia, und er hat bewusst versucht, Leute zu zerstören."

"Bestenfalls Top 30"

LeMond meint, Armstrong habe nie das Talent besessen, eine Tour de France zu gewinnen. "Ich kenne seine physischen Möglichkeiten. Er gehörte bestenfalls zu den Top 30. Wenn jeder sauber gewesen wäre und er auch, wäre er bestenfalls Top 30 gewesen. Er war nicht in der Lage, die Tour zu gewinnen. Er war nicht in der Lage, in die Top fünf zu kommen."

Reihe von Schadensersatzklagen

Im vergangenen Jahr hatten Enthüllungen der US-Anti-Doping-Behörde USADA Armstrong gestürzt und als Doper überführt. Daraufhin waren dem 42-Jährigen seine sieben Tour-Titel aberkannt worden, Anfang dieses Jahres legte er im US-Fernsehen eine Dopingbeichte ab und muss sich seither mit einer Reihe von Schadenersatzklagen auseinandersetzen.

Anfang Februar 2012 hatte die US-Staatsanwaltschaft ihre strafrechtlichen Ermittlungen gegen Armstrong und dessen früheres Team US Postal eingestellt.

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