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Radsport  

Rasmussen hatte nach Tour-Ausschluss Suizid-Gedanken

03.11.2013, 15:19 Uhr | dpa

Rasmussen hatte nach Tour-Ausschluss Suizid-Gedanken. Auch Michael Rasmussen hatte mit Doping zu tun.

Auch Michael Rasmussen hatte mit Doping zu tun. Foto: Bas Czerwinski. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der frühere Radprofi Michael Rasmussen hat nach seinem Ausschluss bei der Tour de France 2007 an einen Suizid gedacht.

Die Gedanken seien in der "längsten Nacht meines Lebens" gekommen, sagte Rasmussen in einem Interview des dänischen TV-Senders DR1 über die Stunden nach seiner spektakulären Suspendierung als Träger des Gelben Trikots im Anschluss der 16. Etappe. Der Däne hatte im Vorfeld der Frankreich-Rundfahrt mehrmals falsche Angaben über seinen Aufenthaltsort gemacht.

Rasmussens Buch "Yellow Fever" erscheint am Montag mit zahlreichen Doping-Anschuldigungen gegen Fahrer und Verantwortliche. Er war nach seinem Etappensieg bei der Bergankunft auf dem Col d'Aubisque am 25. Juli 2007 der Gesamtsieg bei der Tour kaum mehr zu nehmen, ehe sein Rabobank-Team auf großem Druck der Öffentlichkeit den Dänen aus dem Wettbewerb nahm. Der Weg war frei zum ersten Sieg von Alberto Contador, ein weiterer Profi mit zweifelhaftem Ruhm wegen seiner Doping-Vergangenheit.

Unterdessen räumte Rasmussen ein, sogar Dopingpraktiken mit Fremdblut von seinem Vater Finn ins Auge gefasst zu haben. Bei einer Analyse des Blutes seines Vaters habe sich 2003 aber herausgestellt, dass es nicht kompatibel ist. "Es fühlte sich an, eine Linie zu überschreiten", sagte Rasmussen, der im Januar Doping über einen Zeitraum von zwölf Jahren gestanden hatte.

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