Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Dopingsünder Lance Armstrong will aufklären

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

"100 Prozent Ehrlichkeit"  

Doping-Sünder Armstrong verspricht Aufklärung

11.11.2013, 13:12 Uhr | sid, dpa

Dopingsünder Lance Armstrong will aufklären. Lance Armstrong will reinen Tisch machen. (Quelle: imago/UPI Photo)

Lance Armstrong will reinen Tisch machen. (Quelle: UPI Photo/imago)

Markige Worte von Lance Armstrong: Der gefallene Rad-Star will bei der Aufklärung der Doping-Vergangenheit im Radsport mit "100 Prozent Transparenz und Ehrlichkeit" mithelfen. Allerdings forderte der Texaner, dem im Zuge der Doping-Ermittlungen alle sieben Siege bei der Tour de France aberkannt worden waren, eine faire Behandlung.

Einige Akteure, die in die Doping-Kultur involviert waren, hätten einen "Freifahrtschein" erhalten, ihm selbst sei die "Todesstrafe" widerfahren, sagte Armstrong der BBC.

"Sehr hohen Preis gezahlt"

Nach seiner Verurteilung als Dopingsünder und seinem Geständnis hätte er eine "sehr harte Zeit" gehabt, so Armstrong weiter. "Ich habe einen hohen Preis in Bezug auf meine Stellung im Radsport, meinen Ruf und auch in finanzieller Hinsicht gezahlt, weil sich die Klagen weiter häufen", sagte er.

"Massiver Verlust"

Von seinem Vermögen, das einst 125 Millionen Dollar betragen haben soll, habe er einen "massiven Verlust" hinnehmen müssen, während andere durch diese Geschichte Profit geschlagen hätten. Eine Vielzahl von Sponsoren hatte sich von der einstigen Radsport-Ikone abgewendet, zudem muss sich Armstrong mit Klagen wegen Betrugs auseinandersetzen.

Armstrong betonte, dass er bei den angehenden Untersuchungen alles tun werde, "um das Kapitel zu schließen". Er habe nichts zu verlieren. Armstrong hatte im Januar in einem Interview mit US-Talkmasterin Oprah Winfrey erstmals die Einnahme von Dopingmitteln während seiner aktiven Karriere eingeräumt.

In Bezug auf die Rolle des Radsport-Weltverbandes mit den umstrittenen Ex-Präsidenten Hein Verbruggen und Pat McQuaid habe es Dinge gegeben, die ein wenig "schattig" gewesen seien. Trotzdem seien die Offenbarungen vielleicht nicht so "pikant", wie die Leute vermuten.

Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal