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Hein Verbruggen kontert Anschuldigungen von Lance Armstrong

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"Seit wann glaubt man Lance Armstrong?"  

Verbruggen kontert Armstrongs Anschuldigungen

19.11.2013, 12:01 Uhr | dpa

Hein Verbruggen kontert Anschuldigungen von Lance Armstrong. Hein Verbruggen (re.), der von 1991 bis 2005 Präsident des Weltradsportverbandes UCI war, wehrt sich gegen die Anschuldigungen von Lance Armstrong. (Quelle: imago/PanoramiC)

Hein Verbruggen (re.), der von 1991 bis 2005 Präsident des Weltradsportverbandes UCI war, wehrt sich gegen die Anschuldigungen von Lance Armstrong. (Quelle: PanoramiC/imago)

Der Konter ließ nicht lange auf sich warten: Nachdem der ehemalige Radsport-Star Lance Armstrong den ehemaligen UCI-Präsidenten Hein Verbruggen hinsichtlich einer Komplizenschaft öffentlich beschuldigte, hat der 72-Jährige die von Armstrong erhobenen Vorwürfe bei der Doping-Vertuschung bestritten.

Der Niederländer stellte dabei die Glaubwürdigkeit der gestürzten Radsport-Ikone infrage. In einer SMS an den niederländischen TV-Sender NOS fragte der 72 Jahre alte Verbruggen: "Seit wann glaubt man Lance Armstrong? Seit er bei Oprah Winfrey sagte, dass er mit der UCI niemals etwas 'geregelt' habe? Oder seitdem er (gegen Bezahlung) Filme macht und Interviews gibt und dann mit saftigen Geschichten kommen muss?"

Ursprung war ein "Kortison-Fällchen"

Verbruggen nannte den Ursprung der Anschuldigungen ein "Kortison-Fällchen". Armstrong war während der Tour 1999 viermal positiv auf das Medikament getestet worden. Die UCI hatte die Nichtsanktionierung damit begründet, dass Armstrong ein Rezept für eine Wundsalbe wegen Sitzbeschwerden eingereicht habe.

Dazu hatte der entthronte Tour-Rekordsieger in einem Interview der "Daily Mail" erklärt: "Hein sagte nur: 'Das ist ein echtes Problem für mich, das ist der K.-o.-Schlag für unseren Sport - ein Jahr nach Festina. So müssen wir uns etwas einfallen lassen.' Also haben wir das Rezept zurückdatiert".

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