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Jörg Jaksche glaubt Lance Armstrong: "Gab bei der UCI einen Promi-Bonus"

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Kronzeuge Jaksche: "Gab bei der UCI einen Promi-Bonus"

22.11.2013, 14:08 Uhr | dpa

Jörg Jaksche glaubt Lance Armstrong: "Gab bei der UCI einen Promi-Bonus". Jörg Jaksche glaubt, dass die Vorwürfe von Lance Armstrong in Richtung UCI, stimmen.

Jörg Jaksche glaubt, dass die Vorwürfe von Lance Armstrong in Richtung UCI, stimmen. Foto: Juan Carlos Hidalgo. (Quelle: dpa)

Kitzbühel (dpa) - Ex-Radprofi Jörg Jaksche kann die Vorwürfe Lance Armstrongs an die Adresse des früheren UCI-Chefs Hein Verbruggen nachvollziehen. "Ich glaube ihm", sagte Jaksche, nachdem Armstrong den Niederländer der Komplizenschaft beim Vertuschen von positiven Doping-Proben beschuldigt hatte.

"Es gab einen Promi-Bonus bei der UCI, die bestimmte Leute schützte", erklärte Jaksche, der sich 2007 der Justiz und dem Weltverband UCI als Doping-Kronzeuge zur Verfügung gestellt hatte. Er fand nach seinem Geständnis aber keinen langfristigen neuen Arbeitgeber mehr und trat 2008 zurück.

Der Ex-Profi, der in Innsbruck BWL studiert, berichtete von morgendlichen Blutkontrollen während der Tour de France in den Fahrer-Hotels, zu denen "bestimmte Fahrer erheblich verspätet" erschienen. "Das hat keiner moniert". Das ins Kreuzfeuer geratene IOC-Ehrenmitglied Verbruggen war auch von den Ex-Profis Edwig van Hooydonck und Peter Stevenhaagen attackiert worden.

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