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Radsport  

Fall Rogers: Australischer Verband will maximale Strafe

19.12.2013, 11:38 Uhr | dpa

Fall Rogers: Australischer Verband will maximale Strafe. Sollte sich der Verdacht bewahrheiten muss Rogers mit einer hohen Strafe rechnen.

Sollte sich der Verdacht bewahrheiten muss Rogers mit einer hohen Strafe rechnen. Foto: Andrew Gombert. (Quelle: dpa)

Melbourne (dpa) - Der australische Radsport-Verband will den dreimaligen Zeitfahr-Weltmeister Michael Rogers bei einer Bestätigung des Dopingverdachts mit der maximalen Zwei-Jahres-Sperre bestrafen.

"Wir respektieren sein Recht, sich zu verteidigen. Ist er aber schuldig, werden wir die maximalen Sanktionen anwenden. Viel zu lange ist dieser großartige Sport schon von Betrügern enttäuscht worden", sagte Adrian Anderson als Interims-Chef von Cycling Australia.

Rogers war am 20. Oktober nach seinem Sieg beim Japan Cup positiv auf das muskelbildende Mittel Clenbuterol getestet und vom Weltverband UCI vorläufig suspendiert worden. Der Australier teilte indes über sein Team Saxo-Tinkoff mit, dass die Substanz nicht wissentlich in seinen Körper gelangt sein könne. Der frühere T-Mobile-Profi vermutet verunreinigte Nahrungsmittel. Eine Woche vor seinem Start in Japan hatte Rogers an der Peking-Rundfahrt teilgenommen.

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