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De Ketele/Müller gewinnen Berliner Sechstagerennen

29.01.2014, 13:41 Uhr | dpa

De Ketele/Müller gewinnen Berliner Sechstagerennen. Kenny de Ketele (2.

Kenny de Ketele (2.v.l) und Andreas Müllerhaben sich den Sieg geschnappt. Foto: Stephanie Pilick. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Zum Schluss des 103. Berliner Sechstagerennens ist den fünf Tage führenden Leif Lampater/Jasper de Buyst noch die Luft ausgegangen - dem für Österreich startenden Berliner Andreas Müller und dem Belgier Kenny de Ketele glückte noch der Überraschungssieg.

Die höchste Punktzahl von 308 Zählern nützte Lampater/de Buyst in nichts mehr. In der Endabrechnung verwies das erfolgreiche Duo die Favoriten aus Rosenheim und Belgien mit einem Rundenverlust noch auf den zweiten Platz. Der entscheidende Rundengewinn gelang de Ketele/Müller (250 Punkte) am Dienstag im ausverkauften Berliner Velodrom fünf Minuten vor Ende. Die Lokalmatadoren Robert Bartko/Theo Reinhardt (Potsdam/Berlin/236) landeten vor rund 12 000 Zuschauern auf dem dritten Rang. Insgesamt strömten wieder rund 75 000 Zuschauer ins Velodrom zum ältesten europäischen Sechstagerennen.

Für die Überraschungssieger gab es Pfiffe. Einige der Zuschauer quittierten den Erfolg von de Ketele/Müller mit lauten Unmutsbekundungen - sie witterten wohl Absprachen und Schiebung. Die beiden Unterlegenen hatten eine plausible Erklärung für ihren Einbruch. "Mir hat eine Durchfall-Erkrankung zugesetzt", sagte Lampater, der Sieger der Sixdays von Bremen, nach der unglücklichen Niederlage im vorletzten Saison-Rennen. "Wir waren am Schluss allein gegen die ständigen Angriffe von Bartko/Reinhardt und de Ketele/Müller machtlos", erklärte der als Sechstage-Entdeckung gefeierte de Buyst.

In Berlin feierten auch zwei Große des Sechstagesports ihren Abschied. Der 38 Jahre alte Doppel-Olympiasieger und vierfache Weltmeister Robert Bartko aus Ludwigsfelde beendet seine Profikarriere beim letzten Sechstagerennen der Saison am kommenden Dienstag in Kopenhagen. Der 35 Jahre alte Franco Marvulli stieg schon früher aus und stellt das Rad vor dem Saisonfinale in die Ecke. Der vierfache Weltmeister aus der Schweiz gewann in seiner Laufbahn 31 Sixdays.

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