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Unfall: Johan van Summeren kollidiert bei der Flandern-Rundfahrt mit Frau

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Radprofi kollidiert mit Frau  

Schwerer Unfall bei der Flandern-Rundfahrt

06.04.2014, 18:07 Uhr | dpa, sid

Unfall: Johan van Summeren kollidiert bei der Flandern-Rundfahrt mit Frau. Der Belgier Johan van Summeren war in den Unfall mit der Zuschauerin bei der Flandern-Rundfahrt verwickelt. (Quelle: imago/Panoramic)

Der Belgier Johan van Summeren war in den Unfall mit der Zuschauerin bei der Flandern-Rundfahrt verwickelt. (Quelle: Panoramic/imago)

Ein schwerer Unfall hat sich bei der 98. Flandern-Rundfahrt ereignet. Der belgische Radprofi Johan van Summeren, 2011 Sieger von Paris-Roubaix, kollidierte bei einer Ortsdurchfahrt mit einer Passantin. Nach Polizeiangaben liegt die 65-jährige Zuschauerin in der Klinik im Koma.

Van Summeren erlitt nach ersten Berichten Kopfverletzungen und wurde mit einem Krankenwagen abtransportiert. Auf Bildern war zu sehen, wie Van Summeren neben der Frau lag, sein Rad auf dem Körper der Passantin.

Lenker verfängt sich in Mantel

"Diese Rennen hier sind sehr gefährlich. Aber die Zuschauer gehören einfach dazu - das ist der Charakter des Rennens", sagte der deutsche Mitfavorit John Degenkolb, der sich mit dem 15. Platz begnügen musste. "Da stehen Hunderttausende am Straßenrand. Die sind schwer im Zaum zu halten", sagte Jens Zemke, Teamchef des Zweitligisten MTN Qhubeka zu dem tragischen Unfall.

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Die "Ronde" war zudem von einem weiteren Zwischenfall mit einer Zuschauerin betroffen. Der Ukrainer Jaroslaw Popowitsch, Teamkollege von Top-Favorit Fabian Cancellara (Schweiz), blieb mit seinem Lenker am Mantel der Frau hängen, die sich zu nah an die Straße gewagt hatte. Popowitsch stürzte und musste das Rennen aufgeben.

Cancellara sichert sich den Sieg

Ebenfalls zu Fall gekommen und ausgeschieden war der Vorjahresdritte Jürgen Roelandts aus Belgien, Kollege des verletzten deutschen Sprintstars Andre Greipel bei Lotto-Belisol. Der Australier Luke Durbridge erlitt indes bei einem Sturz eine Gehirnerschütterung.

Die Entscheidung fiel erst auf der Zielgeraden in Oudenaarde, als der clevere Cancellara als Schnellster einer vierköpfigen Spitzengruppe die Konkurrenten düpierte. Zuvor hatten sich die Favoriten gut 37 Kilometer vor dem Ziel abgesetzt. Wenig später waren nur noch 13 Fahrer an der Spitze, 11 Kilometer vor dem Ziel hatte sich das Führungs-Quartett gebildet.

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