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Radsport  

Quintana vor Giro-Gesamtsieg: Erfolg bei Bergzeitfahren

30.05.2014, 17:56 Uhr | dpa

Quintana vor Giro-Gesamtsieg: Erfolg bei Bergzeitfahren. Der Kolumbianer Nairo Quintana hat auch das Bergzeitfahren gewonnen.

Der Kolumbianer Nairo Quintana hat auch das Bergzeitfahren gewonnen. Foto: Luca Zennaro. (Quelle: dpa)

Cima del Grappa (dpa) - Nairo Quintana hat die große Chance, als erste Kolumbianer den Giro d'Italia zu gewinnen.

Mit einem Sieg im schweren Bergzeitfahren zwischen Bassano de Grappa und Cima del grappa baute der Radprofi aus Südamerika den Vorsprung im Gesamtklassement auf seinen Landsmann Rigoberto Uran auf 3:07 Minuten aus.

Es war der zweite Etappenerfolg für Quintana, der am Dienstag den umstrittenen Schnee- und Kälte-Abschnitt über das Stilfser Joch für sich entschieden hatte. Die deutschen Profis konnten sich beim Zeitfahren erwartungsgemäß nicht im Vorderfeld platzieren.

Den zweiten Platz in der Tageswertung belegte Fabio Aru mit 17 Sekunden Rückstand auf Quintana. Bei einigen Messpunkten hatte der 23-jährige Italiener vor dem favorisierten Quintana gelegen. Trotz der Anfeuerung seiner Landsleute, konnte er dem unwiderstehlichem Schlussspurt des Kolumbianers aber nichts entgegen setzen. Dennoch verbesserte sich Aru auf Platz drei der Gesamtwertung und hat nur noch 41 Sekunden Rückstand auf den zweitplatzierten Uran. "Ich habe heute alles gegeben. Aber ich musste für diese Platzierung in den vergangenen Monaten auch hart arbeiten", räumte Aru, gezeichnet von den Qualen der Etappe, in einem ersten Statement ein.

Die letzte Chance, noch weiter nach vorn zu rücken, hat der neue Liebling der einheimischen Radsport-Fans auf dem vorletzten Tagesabschnitt, der die Profis am Samstag über 167 Kilometer auf den Monte Zoncolan führen wird. Dort gilt es für ihn aber auch, den Podestplatz gegen den Franzosen Pierre Rolland verteidigen, der nach Rang vier im Zeitfahren nun 31 Sekunden auf Aru gutzumachen hat.

Einen Sprung nach vorn machte in den Bergen von Bassano del Grappa auch der Australier Cadel Evans, der sich auf den siebten Rang im Klassement verbesserte. Möglicherweise ist es für den Routinier der letzte Giro, zuletzt waren Rücktrittsabsichten bekanntgeworden.

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