Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Vuelta: Schlägerei und ein toter Polizist bei Spanien-Rundfahrt

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Auf der Königsetappe  

Schlägerei und ein toter Polizist bei der Spanien-Rundfahrt

09.09.2014, 08:34 Uhr | t-online.de, dpa, sid

Vuelta: Schlägerei und ein toter Polizist bei Spanien-Rundfahrt. Werden wohl keine Freunde mehr: Die beiden Streithähne Gianluca Brambilla (links) und der Russe Iwan Rowny. (Quelle: imago/Sirotti)

Werden wohl keine Freunde mehr: Die beiden Streithähne Gianluca Brambilla (links) und der Russe Iwan Rowny. (Quelle: Sirotti/imago)

Kuriosum bei der Spanien-Rundfahrt: Auf der 16. Etappe von San Martin del Rey Aurelio nach La Farrapona haben sich der Italiener Gianluca Brambilla und der Russe Iwan Rowny eine handfeste Auseinandersetzung geliefert.

Rund 40 Kilometer vor dem Ziel beim Anstieg zur Bergankunft schlugen die beiden Streithähne in einer Ausreißergruppe fahrend immer wieder aufeinander ein und wären dabei fast zu Fall gekommen. Nach wenigen Minuten beruhigten sich die Gemüter dann aber wieder. Trotzdem wurde das Duo disqualifiziert. Warum es zu der Prügelei kam, ist nicht bekannt. Rowny musste sich nach der Auseinandersetzung eine neue Sonnenbrille aus dem Team-Fahrzeug geben lassen - seine war bei dem Handgemenge offensichtlich zu Bruch gegangen.

Zumindest zeigte Brambilla nach dem Rennen Reue. "Es tut mir sehr leid. Das war eine Situation die nicht passieren sollte. Ich kann mich nur dafür entschuldigen - bei meinem Team, bei den Organisatoren der Vuelta und den Fans", ließ der Italiener über Twitter wissen.

Zu früh gefreut 
Dieser Radprofi kann einem nur leidtun

Dem Spanier Eloy Teruel unterläuft bei der Kalifornien-Rundfahrt ein peinlicher Fehler. Video

Contador setzt Ausrufezeichen - Martin steigt aus

Den Etappensieg auf der Königsetappe holte sich der Spanier Alberto Contador, der damit seinen Vorsprung an der Spitze der Gesamtwertung auf Landsmann Alejandro Valverde deutlich auf 1:36 Minuten ausbaute. Der Brite Christopher Froome liegt auf dem dritten Platz (+ 1:39 Minuten).

Der Deutsche Tony Martin setzte das Rennen derweil nicht fort und stieg aus, vor allem um sich für die in 14 Tagen beginnende Weltmeisterschaft in Ponferrada/Spanien zu schonen. Dort kann er als erster Radprofi zum vierten Mal in Folge den Titel im Einzelzeitfahren holen.

Polizist kommt von der Straße ab

Zudem wurde die 16. Etappe von einem tödlichen Unfall eines Motorradpolizisten überschattet. Der Beamte war auf dem 160,5 Kilometer langen Teilstück aus bislang ungeklärten Umständen von der Straße abgekommen und verunglückt. Die Polizei leitete eine Untersuchung des Vorfalls ein, zur Identität des Opfers machte sie keine Angaben.

Liebe Leserin, lieber Leser, aktuell können zu diesem Thema keine neuen Kommentare abgegeben werden. Ab 6 Uhr können Sie hier wieder wie gewohnt diskutieren. Wir danken für Ihr Verständnis.
Liebe Leser, bitte melden Sie sich an, um diesen Artikel kommentieren zu können. Mehr Informationen.
Neue Kommentare laden
Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal