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Radsport: Lisa Brennauer krönt WM mit Silber im Straßenrennen

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"Das ist einfach meine Woche"  

Lisa Brennauer krönt WM mit Silber im Straßenrennen

27.09.2014, 18:27 Uhr | dpa

Radsport: Lisa Brennauer krönt WM mit Silber im Straßenrennen. Lisa Brennauer sicherte sich Silber bei den Straßenrad-Weltmeisterschaften.

Lisa Brennauer sicherte sich Silber bei den Straßenrad-Weltmeisterschaften. Foto: Javier Lizon. (Quelle: dpa)

Abgehängt, fast gestürzt und am Ende doch Silber geholt: Lisa Brennauer hat ihre schier unglaubliche Erfolgsserie bei den Straßenrad-Weltmeisterschaften im spanischen Ponferrada mit dem zweiten Platz im Straßenrennen fortgesetzt.

Nach ihren Siegen im Mannschafts- und Einzelzeitfahren musste sich die 26-Jährige nach 127,4 Kilometern im Sprint der Spitzengruppe nur der Französin Pauline Ferrand Prevot geschlagen geben. Platz drei ging an die Schwedin Emma Johansson.

"Das ist einfach meine Woche"

"Das ist einfach meine Woche. Es war sehr knapp. Ich wusste nicht, ob ich Erste, Zweite, Dritte oder Vierte war", sagte Brennauer, und Bundestrainer Andre Korff lobte: "Das war eine starke Teamleistung. Wir waren immer im Bilde."

Die Entscheidung bei den Frauen hatte es in sich. Dabei schien Brennauer am letzten Anstieg bereits abgehängt. Eine Vierergruppe um Titelverteidigerin Marianne Vos war ausgerissen, doch die hochkarätig besetzte Gruppe war sich nicht einig, so dass Brennauers Teamkollegin Claudia Lichtenberg die Verfolger wieder heranführte. "Das Rennen hat Spaß gemacht. Wir waren ein tolles Team. Zum Schluss habe ich einfach den Kopf ausgeschaltet und nur noch getreten", sagte Lichtenberg.

Im Sprint wäre für Brennauer sogar der Sieg möglich gewesen. Weil die Sportsoldatin eingeklemmt war, musste sie den Sprint abbrechen, um einen Sturz zu vermeiden. Als sich dann doch noch eine Lücke auftat, sprintete sie genau da durch und verpasste nur um eine gute Reifenlänge den Sieg.

Die Weltmeisterschaften in Spanien enden am Sonntag mit dem WM-Straßenrennen der Männer über 254,8 Kilometer. Dabei geht John Degenkolb als Kapitän des deutschen Teams ins Rennen. Allerdings steht hinter seiner Form noch ein Fragezeichen, nachdem er bis vor einer Woche wegen eines entzündeten Lymphknotens im Krankenhaus lag.

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