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Radsport: Astana-Team spielt nach zweitem Dopingfall auf Zeit

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Radsport  

Astana-Team spielt nach zweitem Dopingfall auf Zeit

03.10.2014, 11:03 Uhr | dpa

Radsport: Astana-Team spielt nach zweitem Dopingfall auf Zeit. Nach seinem Bruder Valentin wurde auch Maxim Iglinsky positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet.

Nach seinem Bruder Valentin wurde auch Maxim Iglinsky positiv auf das Blutdopingmittel EPO getestet. Foto: Laurent Gillieron. (Quelle: dpa)

Astana (dpa) - Nach dem zweiten Dopingfall innerhalb weniger Wochen spielt das Astana-Team von Alexander Winokurow offenbar auf Zeit.

Um die Starts bei der Lombardei-Rundfahrt und der Almaty-Tour in Kasachstan nicht zu gefährden, soll der enttarnte Doper Maxim Iglinskiy auf Öffnung der B-Probe bestehen. Das wäre kaum vor Ablauf dieser Woche möglich.

Nach den Regularien der "Bewegung für glaubwürdigen Radsport" (MPCC) würde bei nachgewiesenem Doping eine achttägige Sperre die Starts des gesamten Rennstalls mit Toursieger Vincenzo Nibali und Fabio Aru unmöglich machen. Astana ist MPCC-Mitglied.

"Der Fahrer ist vorläufig suspendiert und soll in Erwartung der B-Probe keine weiteren Rennen bestreiten", hatte Teamchef Winokurow erklärt, nachdem Iglinskiys EPO-Fall bekanntgegeben worden war. Zuvor war sein jüngerer Bruder Valentin positiv auf EPO getestet worden. Valentin Iglinskiy gab Doping zu, verzichtete auf Öffnung der B-Probe und wurde von seinem Landesverband für vier Jahre gesperrt.

"Wenn der Fahrer auf die Gegenprobe verzichtet, würde sich das Team selbst sperren. Wenn er aber nach der B-Probe fragt, müssen wir auf das Ergebnis warten. So sind unsere Regeln", erklärte MPCC-Präsident Roger Legeay dem Internetportal "cyclingnews". Mit einer B-Proben-Analyse wäre frühestens in einer Woche zu rechnen.

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