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Radsport - Martin zu Astana-Lizenz: "Schlag ins Gesicht"

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Radsport  

Martin zu Astana-Lizenz: "Schlag ins Gesicht"

16.12.2014, 11:47 Uhr | dpa

Radsport - Martin zu Astana-Lizenz: "Schlag ins Gesicht". Tony Martin würde auf die Astana-Konkurrenz lieber verzichten.

Tony Martin würde auf die Astana-Konkurrenz lieber verzichten. Foto: Nicolas Bouvy. (Quelle: dpa)

Ingolstadt (dpa) - Der dreifache Zeitfahr-Weltmeister Tony Martin hat die Lizenzerteilung für das skandalumwitterte Astana-Team scharf kritisiert.

"Wenn ein mutmaßlich Dopingverseuchtes Team die ProTour-Lizenz erhält, ist dies für uns ein Schlag ins Gesicht. Über die Gründe kann man nur mutmaßen, gerecht ist das Urteil nicht. Es gibt Rätsel auf", sagte der Radprofi in einem Interview im "Donaukurier" (Mittwoch) und wollte damit auch für Marcel Kittel und John Degenkolb sprechen, die sich zusammen mit Martin und anderen seit längerem für einen sauberen Radsport öffentlich stark machen.

Hinter jedem Erfolg eines Astana-Profis werde laut Martin "ein fettes Fragezeichen stehen". Er hoffe, "dass nun alle Augen und Ohren auf dieses Team gerichtet sind", und es "doppelt und dreifach kontrolliert wird".

Astana-Manager Alexander Winokurow, als Profi 2007 selbst des Dopings überführt und durch Ermittlungsergebnisse der Staatsanwaltschaft Padua jetzt wieder stark belastet, wittert eine Verschwörung der "europäischen Presse" gegen sein Team. Besonders die italienischen Medien wollten seine Equipe "zerstören", weil sie schwer akzeptieren könnten, dass der aktuelle Tour-de-France-Sieger Vincenzo Nibali unter seiner Regie fahre.

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