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Radsport: Paolini siegt in Wevelgem

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Radsport  

Paolini siegt in Wevelgem

29.03.2015, 18:37 Uhr | dpa

Radsport: Paolini siegt in Wevelgem. Luca Paolini holt sich den Sieg.

Luca Paolini holt sich den Sieg. Foto: Julien Warnand. (Quelle: dpa)

Wevelgem (dpa) - Eine Woche nach seinem Triumph von Sanremo war Radprofi John Degenkolb beim belgischen Klassiker in Wevelgem chancenlos.

Den Sieg bei der 77. Auflage von Gent-Wevelgem holte sich der 38 Jahre alte Italiener Luca Paolini aus der russischen Katusha-Equipe im Alleingang vor dem Niederländer Nikki Terpstra.

Vorjahressieger Degenkolb, der am Freitag beim E3 Harelbeke gestürzt war, musste am Sonntag nach 240 Kilometern mit einem Platz im geschlagenen Fahrerfeld zufrieden sein.

Die entscheidende Phase des Rennens begann rund 50 Kilometer vor dem Ziel, als sieben Fahrer auf der Verfolgung des Ausreißers Jurgen Roelandts waren. Das Hauptfeld hatte zu diesem Zeitpunkt mit mehreren Minuten Rückstand quasi schon aufgegeben. Roelandts wurde 18 Kilometer vor dem Ziel gestellt, seine Verfolger machten die Entscheidung unter sich aus.

Dabei zeichneten sich die Etixx-Quick Step-Fahrer nicht gerade durch taktische Raffinesse aus. Im Finale waren sie zu zweit. Trotzdem konnten sie gegen Paolini, der sechs Kilometer vor dem Ziel davonfuhr, nichts ausrichten.

Degenkolb war mit der Euphorie seines Sieges bei Mailand-Sanremo, aber auch mit dem Schrecken des Sturzes vom Freitag nach Gent gekommen. Beim Harelbeke-Rennen war er in denselben Sturz verwickelt, der Fabian Cancellara die Teilnahme an den Frühjahrs-Klassiker durch zwei Brüche im Lendenwirbelbereich kostete. Die Flandern-Rundfahrt Ostersonntag und Paris-Roubaix eine Woche später finden ohne den jeweils dreifachen Sieger Cancellara statt.

Degenkolb war mit oberflächlichen Verletzungen davongekommen. Zumindest in Roubaix hofft der Wahl-Frankfurter nach der leichten Enttäuschung von Wevelgem noch einmal auf den großen Coup. Im Vorjahr war er im nordfranzösischen Kohlerevier auf Platz zwei gefahren.

Die Strecke am Sonntag war gespickt mit neun Steigungen. Die letzte auf den Kemmelberg lag 34 Kilometer vor dem Ziel. Zahlreiche Kopfsteinpflaster-Passagen, Regen und niedrige Temperaturen machten das Rennen zusätzlich schwer. Paolini hatte sogar einen Sturz und einen Radwechsel weggesteckt.

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