Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Radsport - Sinkewitz: Vorwürfe gegen Rad-Weltverband und Kommission

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Radsport  

Sinkewitz: Vorwürfe gegen Rad-Weltverband und Kommission

25.07.2015, 14:26 Uhr | dpa

Radsport - Sinkewitz: Vorwürfe gegen Rad-Weltverband und Kommission. Patrik Sinkewitz klagt an.

Patrik Sinkewitz klagt an. Foto: Hendrik Schmidt. (Quelle: dpa)

L'Alpe d'Huez (dpa) - Doping-Kronzeuge Patrik Sinkewitz hat schwere Vorwürfe gegen den Radsport-Weltverband UCI und dessen unabhängiger Untersuchungskommission CIRC erhoben.

Nach einer ersten Kontaktaufnahme sei sein Angebot, bei der Doping-Aufklärung umfassend auszusagen, nie angenommen worden, sagte der frühere Gewinner der Deutschland-Tour der "Süddeutschen Zeitung". Die CIRC habe um die Brisanz der Themen gewusst. Demnach ging es laut Sinkewitz um "sehr konkrete Fakten aus der Vergangenheit und Gegenwart, die sicherlich auch für heute Auswirkungen hätten".

Die CIRC habe sich erst sehr interessiert gezeigt, danach sei der Kontakt abgebrochen. Dass auch auf sein "massives Drängen" hin, kein Gespräch entstanden sei, habe er UCI-Chef Brian Cookson mitgeteilt. Der Brite habe ihm aber lediglich gesagt, dass die CIRC unabhängig arbeite und er in Anti-Doping-Themen nicht eingebunden sei.

An eine Wandlung im Radsport glaubt Sinkewitz nicht. "Da hat sich doch personell nichts Grundlegendes geändert. Vom Radsport- Weltverband UCI über die Tour-Organisation bis zu den Rennställen - der ganze Radsport hat sich eigentlich nicht spürbar verändert. Außer den Parolen über eine neue, saubere Generation, die jetzt angeblich am Start ist. Aber solche Parolen gibt es auch schon seit 17 Jahren", betonte der 34-Jährige. Unterstützung erhält Sinkewitz von Chefankläger Werner Franke. "Was Sinkewitz andeutet ist mehr als die Wahrheit", sagte Franke der Deutschen Presse-Agentur.

Sinkewitz war 2007 mit Testosteron-Doping aufgeflogen und stellte sich als Kronzeuge zur Verfügung. 2011 wurde er gesperrt, weil man das Wachstumshormon HGH in einer Dopingprobe fand. Er beteuert seine Unschuld und kämpft gegen eine vom Internationalen Sportgerichtshof CAS festgesetzte Sperre von acht Jahren an.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal