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Rad-WM 2015: Lennard Kämna holt Bronze - Schachmann 2.

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U23-Zeitfahren bei Rad-WM  

Schachmann und Kämna mit Medaillen-Doppelschlag

21.09.2015, 23:41 Uhr | sid

Rad-WM 2015: Lennard Kämna holt Bronze - Schachmann 2.. Maximilian Schachmann (li.) und Lennard Kämna erringen gleich zwei Mal Edelmetall für den BDR. (Quelle: dpa)

Maximilian Schachmann (li.) und Lennard Kämna erringen gleich zwei Mal Edelmetall für den BDR. (Quelle: dpa)

Doppelschlag durch die deutschen Rad-Talente: Schon am zweiten Tag der Straßenrad-WM bescherten Maximilian Schachmann und Lennard Kämna dem Bund Deutscher Radfahrer (BDR) die ersten Medaillen. Im Einzelzeitfahren der U23 musste sich der 21 Jahre alte Schachmann nach 29,9 Kilometern nur dem Dänen Mads Würtz Schmidt geschlagen geben, der in 37:10,96 Minuten mit 12,20 Sekunden Vorsprung vor Schachmann siegte. Der 19-jährige Kämna holte im amerikanischen Richmond Bronze (+21,02).

"Mein Ziel war es, besser als das letzte Mal abzuschließen", sagte ein überglücklicher Schachmann: "Die Medaille kann einem keiner mehr nehmen. Beide auf dem Podium, das ist einfach super für uns als deutsche Nationalmannschaft."

Kämna trotzt schlechteren Verhältnissen

Die früh auf die Strecke gegangenen Würtz Schmidt und Schachmann profitierten dabei noch von trockenen Bedingungen, ehe es nach der Hälfte der Starter zu regnen anfing. Mitfavorit Kämna, im Vorjahr Weltmeister bei den Junioren, ging als letzter Fahrer auf den Kurs und sicherte sich trotz schlechterer Verhältnisse noch Bronze. "Der dritte Platz ist mehr, als ich erhofft hatte", sagte Kämna: "Ich glaube nicht, dass ich schneller gewesen wäre, wenn es nicht geregnet hätte."

Schachmann, im Vorjahr Fünfter, war rund zweieinhalb Stunden vor Kämna gestartet und musste im Ziel dementsprechend lange warten, ehe sein Silbercoup perfekt war. "Ich denke, das Warten war ein Rekord für die Ewigkeit. Es war schon nervenaufreibend", sagte er. Die letzte BDR-Medaille im U23-Zeitfahren hatte 2010 Topsprinter Marcel Kittel mit Bronze im australischen Geelong geholt. Letzter deutscher U23-Weltmeister im Zeitfahren war 2003 in Hamilton/Kanada Markus Fothen.

Riffel im Pech

Das erste Rennen am Montagmorgen war für den BDR zuvor recht unglücklich verlaufen. Im Einzelzeitfahren der Juniorinnen landete Christa Riffel nach 15 Kilometern in 25:40,99 Minuten auf dem 37. und letzten Platz. Der Sieg ging an die Amerikanerin Chloe Dygert (20:18,47), ihre Landsfrau Emma White (+1:05,53 Minuten) machte den Doppelerfolg der Gastgeber perfekt.

Das enttäuschende Abschneiden Riffels resultierte allerdings aus technischen Problemen. Unmittelbar vor dem Start der 17-Jährigen hatten Kommissare des Weltverbandes UCI eine angeblich irreguläre Übersetzung an ihrem Rad moniert, ein eilig durchgeführter Wechsel des Hinterrades verzögerte den Start und kostete nach Angaben von BDR-Sportdirektor Patrick Moster rund drei Minuten. "Das ist mehr als schade, wir sind wahnsinnig enttäuscht", sagte Moster. Ein Protest war nicht möglich: "Das war wie beim Fußball eine Tatsachenentscheidung."

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