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Rad-WM 2015: Tony Martin enttäuscht komplett in Richmond

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Titelmission gescheitert  

Rad-WM: Tony Martin enttäuscht komplett

24.09.2015, 13:22 Uhr | sid

Rad-WM 2015: Tony Martin enttäuscht komplett in Richmond. Tony Martin kann im Einzelzeitfahren nicht ins Titelrennen eingreifen. (Quelle: imago/Belga)

Tony Martin kann im Einzelzeitfahren nicht ins Titelrennen eingreifen. (Quelle: Belga/imago)

Tony Martin hat den angestrebten vierten WM-Titel im Einzelzeitfahren deutlich verpasst und nicht einmal eine Medaille geholt. Der 30-Jährige enttäuschte bei den Weltmeisterschaften in Richmond nach 53 Kilometern mit einer Zeit von 1:03:46 Stunden. Diese reichte nur zum siebten Platz.

Martin hatte im Ziel 1:16 Minuten Rückstand auf Weltmeister Wasil Kirijenka. Der Weißrusse war 9,08 Sekunden schneller als der zweitplatzierte Italiener Adrian Malori. Rang drei ging an den Franzosen Jerome Coppel (26,62 Sekunden zurück).

Alles läuft schief

"Es zählt nur die Goldmedaille", hatte Martin in den vergangenen Tagen immer wiederholt und sich selbst unter enormen Druck gesetzt. Es reichte aber wieder nicht. Nachdem ihm im vergangenen Jahr Olympiasieger Bradley Wiggins einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, lief diesmal alles schief.

Martin, der von 2011 bis 2013 dreimal in Serie triumphiert hatte, verpasste damit die Krönung einer bislang guten Saison. Bei der Tour de France war für ihn ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen, als Martin für drei Tage das Gelbe Trikot getragen und die Fans mit seiner aggressiven Fahrweise begeistert hatte. Erst ein Sturz in Le Havre, bei dem er einen Schlüsselbeinbruch erlitt, beendete sein Fahrt in Gelb.

Keine Chance gegen Kirijenka

Martin hatte sich danach schnell wieder in Form gebracht. Doch schon der zweite Platz im Mannschaftszeitfahren brachte den ersten Dämpfer. Dabei sollte der Weg frei sein, zumal Cancellara wegen seiner vielen Stürze in dieser Saison nicht zur WM gereist war und Wiggins bereits im April seinen Abschied von der Straße verkündet hatte.

Mit der Nummer eins auf dem Rücken war Martin als letzter Fahrer um 14:43 Uhr Ortszeit auf die Strecke gegangen. Der Zeitfahrspezialist ließ es aber gemächlich angehen. Zur Halbzeit lag er bereits 38 Sekunden hinter Kirijenka. Bei der dritten Zwischenzeit war der Titel bei über einer Minute Rückstand bereits futsch.

Für Nikias Arndt, den zweiten deutschen Teilnehmer, reichte es auch nicht zu einer Top-Platzierung. Er landete mit 4:47 Minuten Rückstand zurück auf Platz 52.

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