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John Degenkolb: Verlust des Fingers "aktuell kein Thema"

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Nach schwerem Trainingssturz  

Degenkolb: Verlust des Fingers "aktuell kein Thema"

25.01.2016, 13:28 Uhr | dpa

John Degenkolb: Verlust des Fingers "aktuell kein Thema". Ob John Degenkolb in diesem Jahr bei den Frühjahrsklassikern starten kann, steht noch in den Sternen. (Quelle: imago/Sirotti)

Ob John Degenkolb in diesem Jahr bei den Frühjahrsklassikern starten kann, steht noch in den Sternen. (Quelle: Sirotti/imago)

Glück im Unglück für John Degenkolb: Ein Verlust seines linken Zeigefingers sei nach seinem schweren Trainingssturz in Spanien "aktuell kein Thema", wie Teamchef Iwan Spekenbrink vom Radrennstall Giant-Alpecin sagte. Degenkolb und fünf weitere Fahrer waren am Samstag frontal von einem auf der falschen Seite fahrenden Auto erfasst worden.

"Das war ein Riesenschock für uns alle. Es wird uns einige Monate zurückwerfen, aber wichtig ist jetzt nur, dass die Fahrer gut betreut werden", so Spekenbrink.

Degenkolb hatte sich bei dem Unfall den Zeigefinger fast abgerissen, außerdem erlitt er einen Unterarmbruch und mehrere Schnittwunden. Nachdem er in Spanien operiert worden ist, wartet der 27-Jährige nun auf die Rückfluggenehmigung nach Deutschland. Dort soll er wahrscheinlich im BKA-Krankenhaus in Hamburg weiterbehandelt werden.

Frühjahrsklassiker ohne Degenkolb?

Ob Degenkolb am 19. März seinen Sieg beim Frühjahrsklassiker Mailand-San Remo verteidigen kann, ist äußerst ungewiss. "Es ist zu früh, um zu spekulieren. Wir müssen aber auch mit dem Szenario rechnen, dass es nicht klappt", sagte Spekenbrink. Im vergangenen Jahr hatte Degenkolb neben Mailand-San Remo auch den in diesem Jahr am 10. April stattfindenden Frühjahrsklassiker Paris-Roubaix gewonnen.

Neben Degenkolb befindet sich auch der Amerikaner Chad Haga in Spanien im Krankenhaus, wo er wegen einer Augenhöhlenfraktur noch operiert werden soll. Max Walscheid (Schienbein- und Daumenbruch), der Franzose Warren Barguil (Kahnbeinbruch), der Schwede Fredrik Ludvigsson (Prellungen am ganzen Körper) und der Niederländer Ramon Sinkeldam (Schnitt- und Schürfwunden am ganzen Körper) haben bereits die Heimreise angetreten.

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