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Radsport: Kittel feiert historischen Sieg beim Scheldeprijs

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Greipel wird Dritter  

Kittel feiert historischen Sieg beim Scheldeprijs

06.04.2016, 18:33 Uhr | t-online.de, sid

Radsport: Kittel feiert historischen Sieg beim Scheldeprijs. Durfte bereits zum vierten Mal als Sieger beim Scheldeprijs jubeln: Marcel Kittel. (Quelle: imago/Belga)

Durfte bereits zum vierten Mal als Sieger beim Scheldeprijs jubeln: Marcel Kittel. (Quelle: Belga/imago)

Deutschlands Topsprinter Marcel Kittel hat zum vierten Mal den belgischen Radklassiker Scheldeprijs gewonnen und ist damit alleiniger Rekordsieger des mehr als 100 Jahre alten Rennens.

Bei der 106. Auflage des Rennens über 207 Kilometer von Antwerpen nach Schoten siegte der 27-jährige Profi der belgischen Etixx-Quick-Step-Mannschaft im Sprint vor dem britischen Ex-Weltmeister Mark Cavendish (Dimension Data) und André Greipel (Lotto-Soudal).

Mit Nikias Arndt (Giant-Alpecin) auf Rang sieben schaffte noch ein dritter Deutscher den Sprung unter die besten Zehn. Für den achtmaligen Tour-de-France-Etappensieger Kittel war es bereits der siebte Saisonsieg im Trikot seines neuen Teams.

Kittel: "War ein hartes Rennen"

"Vor allem wegen des Regens war es ein hartes Rennen. Meine Teamkollegen haben super gearbeitet. Es war am Ende knapp, weil Cavendish doch noch sehr stark aufkam", sagte Kittel, der bereits seinen siebten Saisonsieg feierte: "Dieser Sieg ist für meine Freundin, die heute im Begleitfahrzeug saß."

Kittel hatte das erstmals 1907 ausgetragene Eintagesrennen in Flandern 2012, 2013 und 2014 gewonnen. Im Vorjahr hatte der Thüringer wegen der Folgen einer Virus-Erkrankung, die ihn fast das gesamte Jahr kostete, auf den Start beim Schledeprijs verzichtet. Damals siegte der Norweger Alexander Kristoff (Katjuscha). Drei Siege am Fluss Schelde hatten zuvor ebenso Cavendish (2007, 2008, 2011) sowie der Belgier Petrus Oellibrandt (1960, 1962, 1963) gefeiert.

Nach einer völlig verkorksten Saison 2015, dem "schlimmsten Jahr" seiner Karriere, hatte Kittel das Team Giant-Alpecin verlassen und sich Etixx-QuickStep um Tony Martin angeschlossen. "Ich bin happy - ich bin in meinem neuen Team angekommen, hatte einen super Einstieg", sagte Kittel.

Sagan nutzt Rennen als Formtest

Weltmeister Peter Sagan (Slowakei/Tinkoff), der am vergangenen Wochenende die Flandern-Rundfahrt gewonnen hatte, und der Schweizer Topstar Fabian Cancellara (Trek), nutzten den Scheldeprijs vier Tage vor Paris-Roubaix als Formtest, landeten aber nicht im Vorderfeld.

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