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Ex-Radprofi Gilbert attackiert Autofahrer mit Pfefferspray

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Nach Pfefferspray-Einsatz  

Ex-Radweltmeister Gilbert droht Gefängnisstrafe

14.04.2016, 13:31 Uhr | dpa

Ex-Radprofi Gilbert attackiert Autofahrer mit Pfefferspray. Radprofi Philippe Gilbert war 2012 Straßenweltmeister. (Quelle: imago/Belga)

Radprofi Philippe Gilbert war 2012 Straßenweltmeister. (Quelle: imago/Belga)

Ex-Weltmeister Philippe Gilbert droht ein juristisches Nachspiel: Der Radprofi soll bei einem Gerangel einen Autofahrer mit einem in Belgien klassifizierten Pfefferspray attackiert haben. Die Staatsanwaltschaft in Verviers bestätigte Ermittlungen im Zusammenhang mit der Anzeige des Autofahrers, wie die belgische Nachrichtenagentur Belga berichtete. Weitere Angaben wollte sie nicht machen.

Gilbert, der sich bei den Auseinandersetzungen einen dreifachen Bruch des Mittelfingers der linken Hand zuzog und einige Tage nicht trainieren konnte, droht eine Geld- oder sogar Gefängnisstrafe. Das berichtete die belgische Zeitung "Het Nieuwsblad" unter Berufung auf die belgische Polizei.

Autofahrer soll betrunken gewesen sein

Laut Gilbert seien er und sein Trainingspartner Loic Vliegen beim Training von einem Autofahrer massiv bedrängt worden. Während der Fahrt hätte es erst lautstarke verbale Auseinandersetzungen, dann auch ein Gerangel gegeben und es wäre fast zu einem folgenschweren Unfall gekommen. Dann sei das Auto mit zwei Insassen - laut Gilbert und Vliegen betrunken - davongerast.

"Als Radsportler absolut ungeschützt"

Kurz danach hätten die BMC-Profis die Autofahrer wiedergetroffen und zur Rede gestellt. Dabei soll Gilbert gesprüht haben. Der Radprofi habe den Besitz des Reizgases zugegeben, schreibt das belgische Blatt.

"In Frankreich wird das Produkt frei verkauft. Ich habe es bei mir, weil ich schon mehrfach mit Aggressionen und Gewalt beim Training konfrontiert wurde. Ein Radsportler ist absolut ungeschützt", wurde der in Monaco lebende Radprofi zitiert.

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