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Giro d'Italia 2016: Steven Kruiswijk darf von Giro-Sieg träumen

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Foliforow gewinnt Bergzeitfahren  

Niederländer Kruiswijk darf von Giro-Sieg träumen

22.05.2016, 18:32 Uhr | dpa

Giro d'Italia 2016: Steven Kruiswijk darf von Giro-Sieg träumen. Steven Kruijswijk ist Favorit auf den Gesamtsieg des Giro d'Italia.

Steven Kruijswijk ist Favorit auf den Gesamtsieg des Giro d'Italia. Foto: Alessandro Di Meo. (Quelle: dpa)

Steven Kruijswijk hat sich mit verblüffender Überlegenheit in die Rolle des großen Favoriten auf den Gesamtsieg des Giro d'Italia gebracht, für Vincenzo Nibali ist dagegen der zweite Triumph nach 2013 in weite Ferne gerückt.

Der 28-Jährige Kruijswijk distanzierte beim Bergzeitfahren zur Seiser Alm den Italiener um 2:10 Minuten und verschaffte sich damit vor dem Ruhetag am Montag einen ordentlichen Vorsprung. Damit lässt der Fahrer vom Team LottoNL-Jumbo die Niederländer vom ersten Giro-Triumph in der 107-jährigen Geschichte der Rundfahrt träumen.

Kruijswijk liegt in der Gesamtwertung nun 2:12 Minuten vor dem zweitplatzierten Kolumbianer Esteban Chaves. Nibali hat bereits einen Rückstand von 2:51 Minuten. "Ich habe zwar am Wochenende keine Etappe gewonnen, aber ich bin sehr zufrieden. Ich habe gezeigt, dass ich zu den besseren Fahrern beim Giro gehöre, aber es kommt noch eine lange Woche", sagte Kruijswijk, der mit einem zweiten Platz auf der Königsetappe hinter Chaves das Rosa Trikot übernommen hatte.

Valverde auf Rang drei

Auf der 10,8 Kilometer langen und durchschnittlich acht Prozent steilen Kletterpartie von Kastelruth zur Seiser Alm musste sich Kruijswijk nur dem zeitgleichen Russen Alexander Foliforow geschlagen geben. Den dritten Platz belegte 23 Sekunden zurück der als Mitfavorit ins Rennen gegangene Spanier Alejandro Valverde, der aber bereits am Samstag fast drei Minuten auf Kruijswijk verloren hatte.

Bei Nibali lief dagegen alles schief. Nachdem er Kilometer für Kilometer Zeit auf den Niederländer einbüßte, rutschte ihm auch noch die Kette vom Blatt, so dass er das Rad wechseln musste. Dieser Fauxpas dürfte ihm gut eine halbe Minute gekostet haben. "Das war heute ein Rückschlag, aber wir haben ein gutes Team. Die Rundfahrt ist noch nicht beendet", sagte Nibalis Astana-Teamchef Alexander Winokurow.

Viele Chancen bleiben nicht mehr

Doch so viele Chancen bleiben nicht mehr. Am Montag können die Radprofis beim Ruhetag in Brixen ein letztes Mal verschnaufen, ehe die letzte Woche mit der 16. Etappe über 132 Kilometer von Brixen nach Andolo eingeleitet wird. Die Entscheidung über den Gesamtsieg dürfte am Freitag und Samstag mit den Bergankünften in Risoul und Sant'Anna di Vinadio fallen.

Und schon beim Giro 2015 hatte Kruijswijk bewiesen, dass er eine starke dritte Woche fahren kann. Bei seinem siebten Gesamtrang hatte er nahezu den gesamten Rückstand von fast elf Minuten in der ersten Woche auf den späteren Sieger Alberto Contador kassiert.

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