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Tour de France 2016: Sprinter, Favoriten und TV im Überblick

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Radsport  

103. Tour de France: Sprinter, Favoriten, Strecke und TV

02.07.2016, 12:04 Uhr | dpa

Tour de France 2016: Sprinter, Favoriten und TV im Überblick. .

Kann Christopher Froome seinen Titel verteidigen? Foto: Sebastien Nogier. (Quelle: dpa)

Saint-Lô (dpa) - Die Tour de France startet heute in Mont-Saint-Michel in ihre 103. Auflage. Die deutschen Radprofis um die Topsprinter André Greipel und Marcel Kittel wollen an die Super-Bilanz von 19 deutschen Etappensiegen seit 2013 anknüpfen und gleich das erste Gelbe Trikot holen.

Im Kampf um den Gesamterfolg muss sich Vorjahressieger Christopher Froome vor allem gegen Nairo Quintana und Alberto Contador wehren.

FAVORITEN: Noch nie ist es einem Tourgewinner seit der Ära Lance Armstrong gelungen, sein Gelbes Trikot erfolgreich zu verteidigen. Auch dieses Mal wird es Vorjahressieger Froome nicht leicht haben. Das berühmteste Radrennen der Welt ist mit dem kolumbianischen Kletterspezialisten Quintana, Routinier Contador und dem italienischen Vuelta-Gewinner Fabio Aru so gut besetzt wie lange nicht.

DEUTSCHE: 19 Etappensiege seit 2013 - die deutschen Radprofis dominierten die Frankreich-Rundfahrt in den vergangenen drei Jahren. Zum Auftakt greifen die Sprinter André Greipel (Hürth) und Marcel Kittel (Erfurt) in Utah Beach nach dem Gelben Trikot. In den Bergen rechnen sich Simon Geschke (Berlin) und Emanuel Buchmann (Ravensburg) Chancen auf einen Tageserfolg aus. Der deutsche Zeitfahrmeister Tony Martin blickt besonders auf den Kampf gegen die Uhr am 15. und am 21. Juli. Zwölf deutsche Fahrer stehen am Start.

STRECKE: Die 3535 Kilometer werden in 21 Tagesabschnitten bewältigt: Neun Flachetappen, neun Bergetappen, eine Mittelgebirgsetappe und zwei Zeitfahren stehen auf dem Programm. Neben Frankreich besucht die Tour auch Spanien, Andorra und die Schweiz. Insgesamt werden 660 Städte und Ortschaften durchfahren.

TV: Auch in diesem Jahr können Radsport-Fans die Tour live bei ARD und Eurosport verfolgen. Im Vorjahr verfolgten im Ersten im Schnitt 1,17 Millionen Zuschauer die 21 Etappen. Diesmal hofft man auf bessere Quoten - trotz der großen Konkurrenz durch die Fußball-EM, Tennis in Wimbledon oder die Leichtathletik-EM. Auch der Digitalsender Einsfestival zeigt Etappen live. In insgesamt 190 Ländern werden Bilder von der Tour de France ausgestrahlt.

DOPING: Die französische Anti-Doping-Agentur AFLD und der Weltverband UCI kooperieren erneut im Kampf gegen Doping. Dabei können die Dopingfahnder auf neue Fähigkeiten des Pariser Labors Chatenay-Malabry zurückgreifen, auch eingenommene EPO-Mikrodosen aufzudecken. Angeblich wenden Ausdauersportler diese Methode des Blutdopings an, um nicht entdeckt zu werden. Auch das sogenannte Motordoping ist für die Fahnder ein großes Thema. Bei der Tour werden zum ersten Mal auch hochentwickelte Wärmebild-Kameras eingesetzt. Sie sollen versteckte Minimotoren in den Rädern aufspüren.

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