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Tour de France 2016: Greipels dicker Gang - Cavendish à la Hinault

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Tour de France 2016  

Tour-Menü: Greipels dicker Gang - Cavendish à la Hinault

05.07.2016, 07:30 Uhr | dpa

Tour de France 2016: Greipels dicker Gang - Cavendish à la Hinault. Hattte sich im Zielsprint der dritten Eatppe verschaltet: André Greipel (l).

Hattte sich im Zielsprint der dritten Eatppe verschaltet: André Greipel (l). Foto: Yoan Valat. (Quelle: dpa)

Angers (dpa) - Im beschaulichen Loire-Tal in Angers ärgerte sich Rad-Sprinter André Greipel über einen zu dicken Gang. Ex-Bergkönig Paul Voß fand die dritte Etappe der Tour de France gähnend langweilig. Und Tagessieger Mark Cavendish zog mit einer Legende gleich. Das Tour-Menü des Tages:

VERSCHALTER: "Ich denke, es war einfach ein Reflex, dass ich den dicksten Gang eingelegt habe", sagte der deutsche Meister André Greipel und ärgerte sich über den um Millimeter verpassten Sieg am Montag. Einen Gang niedriger und der Sieg wäre auf der ansteigenden Zielgerade vielleicht drin gewesen.

LEGENDÄR: Mark Cavendish feierte nicht nur seinen 28. Tour-Etappensieg. Der Brite zog damit auch in der Bestenliste mit dem fünfmaligen Toursieger Bernard Hinault gleich. Rad-Legende Eddy Merckx ist für den 31-Jährigen wohl schon zu weit weg. Der Rekord des Belgiers liegt bei 34 Tageserfolgen.

KRAFTVERSCHWENDUNG: Mitten während der dritten Etappe griff der Franzose Thomas Voeckler an und schloss eine Lücke von sechs Minuten zum Tagesausreißer Armindo Fonseca. Eingeholt wurden beide trotzdem noch locker. Bis auf seinen Sponsor hat die Aktion wohl keiner verstanden.

TWEET DES TAGES: "Dieser Tag war lang und langweilig. Vielleicht ein bisschen zu langweilig?", twitterte der Rostocker Paul Voß vom Team Bora-Argon 18, der am Sonntag für einen Tag im Bergtrikot gefahren war. Bis auf den Schlusssprint passierte auf der dritten Etappe wirklich nicht viel.

DIE 4. ETAPPE: Für die Fahrer steht am heutigen Dienstag von Saumur nach Limoges der längste Tagesabschnitt der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt an. Nach den 237,5 Kilometern hoffen Greipel und Co. endlich auf einen Etappensieg - wenn der Gang stimmt.

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