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Olympia 2016: Nach Sturz - Mutter von Annemiek van Vleuten dachte, "sie ist tot"

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Nach schwerem Sturz  

Mutter von van Vleuten: "Dachte, dass sie tot ist"

08.08.2016, 16:21 Uhr | dpa

Olympia 2016: Nach Sturz - Mutter von Annemiek van Vleuten dachte, "sie ist tot". Annemiek van Vleuten vor ihrem schweren Sturm beim Radrennen der Frauen in Rio.  (Quelle: AP/dpa)

Annemiek van Vleuten vor ihrem schweren Sturm beim Radrennen der Frauen in Rio. (Quelle: AP/dpa)

Die Mutter der Niederländerin Annemiek van Vleuten hat nach dem schweren Sturz ihrer Tochter beim olympischen Straßenrennen in Rio das Schlimmste befürchtet. "Ich dachte, dass sie tot ist. Sie lag da so komisch. Und wir haben einfach nichts gehört, wie es ihr ging", sagte Ria van Vleuten "RTL Nieuws".

Annemiek van Vleuten war am Sonntag in Führung liegend wenige Kilometer vor dem Ziel unglücklich gestürzt.

Mutter sieht Tochter am Geburtstag im TV stürzen

"Es war echt eine Grabesstimmung. Es herrschte Totenstille. Erst als Anna im Ziel war, haben wir im Fernsehen den Kommentator sagen hören, wie es mit Annemiek aussieht", so die Mutter weiter.

Später habe ihre Tochter dann aus dem Krankenhaus angerufen und gesagt, dass soweit alles ok ist, berichtete die Mutter, die am Sonntag Geburtstag hatte und mit der ganzen Familie das Rennen im Wohnzimmer im Fernsehen sah.

Mittlerweile ist die gestürzte Athletin guter Dinge, das Krankenhaus möglichst schnell verlassen zu können. "Ich warte auf einige Untersuchungen und hoffe, dass ich heute rauskomme", schrieb die 33-Jährige auf Twitter, und drückte nochmals ihre Enttäuschung über die entgangene Goldchance aus: "Diese Chance kommt einmal in vier Jahren, das macht es nicht leicht."

Knochenabsplitterungen an der Wirbelsäule

Bei dem Sturz zog sich van Vleuten drei Knochenabsplitterungen an der Lendenwirbelsäule und eine schwere Gehirnerschütterung zu. Noch am späten Sonntagabend (Ortszeit) hatte die 33-Jährige aber via Twitter Entwarnung gegeben.

"Ich bin jetzt im Krankenhaus mit ein paar Verletzungen und Brüchen, aber alles wird gut", schrieb van Vleuten. Ihre Teamkollegin Anna van der Breggen gewann das Rennen.

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