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Vuelta: Quintana baut Vorsprung aus, Froome verliert viel Zeit

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Vorentscheidung bei der Vuelta  

Quintana souverän, Froome schwächelt

04.09.2016, 18:46 Uhr | t-online.de, sid, dpa

Vuelta: Quintana baut Vorsprung aus, Froome verliert viel Zeit. Dominator: Nairo Quintana (vorne) hat seinen Vorsprung bei der Spanien-Rundfahrt ausgebaut. (Quelle: imago/EFE)

Dominator: Nairo Quintana (vorne) hat seinen Vorsprung bei der Spanien-Rundfahrt ausgebaut. (Quelle: imago/EFE)

Das könnte die Vorentscheidung bei der Vuelta a Espana gewesen sein. Nairo Quintana (Kolumbien/Movistar) hat mit einem eindrucksvollen Auftritt auf der 15. Etappe der Spanien-Rundfahrt die Führung in der Gesamtwertung ausgebaut, nachdem sein Hauptrivale Christopher Froome (Großbritannien/Sky) schwächelte und viel Zeit verlor.

Beim Etappensieg des Italieners Gianluca Brambila (Etixx-Quick Step) belegte der 26 Jahre alte Quintana den zweiten Platz, während Froome mit einem Rückstand von 2:37 Minuten auf den Mann im Roten Trikot des Gesamtleaders nach den 118,5 Kilometern von Sabinanigo nach hinauf nach Sallent de Gállego ins Ziel kam. In der Gesamtwertung liegt der Kolumbianer nun 3:37 Minuten vor dem Sieger der Tour de France.

"Es lief viel besser als wir erwartet hatten. Ich habe den Abstand, den ich für das Zeitfahren brauche, vergrößert. Ich hoffe, das reicht und ich halte bis Madrid durch", sagte Quintana.

Contador zählt zu den Gewinnern

Zu den Gewinnern des Tages gehörte auch Alberto Contador (Spanien/Tinkoff). Der Spanier zeigte Moral und zählte wie Quintana zur Spitzengruppe des Tages, die die anderen Mitfavoriten herausforderte. Der Routinier verlor erst auf den letzten zwei Kilometern den Anschluss an Quintana, lag als Tagessechster (34 Sekunden zurück) letztlich aber dennoch 2:06 Minuten vor Froome.

Durch sein Abschneiden schob sich Contador, der am Vortag beim Sieg des Niederländers Robert Gesink (Lotto NL-Jumbo) auf der Königsetappe etwas Zeit verlor, auf Rang vier der Gesamtwertung mit einem Rückstand von 4:02 Minuten auf Quintana. Auf den drittplatzierten Esteban Chaves (Kolumbien/Orica) fehlen dem Spanier nur fünf Sekunden.

Überraschende Attacke

Die kurze und knackige Etappe begann mit einer faustdicken Überraschung. Nicht lange nach dem Start gelang es Quintana und Contador, sich in einer Spitzengruppe abzusetzen. Bei hohem Tempo und ständigen Auf und Ab blieb der perplexe Froome abgeschlagen, der in seiner Gruppe ohne Team-Unterstützung isoliert war.

Vorne kurbelten Contador und zwei Helfer, dahinter versuchte der Brite vergeblich, Boden gut zu machen. Auch auf dem 14,5 Kilometer langen Schlussaufstieg konnte der Sky-Kapitän den Schaden nicht mehr limitieren.

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