Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport > Radsport >

Radsport: Martin hofft auf WM-Medaille im Zeitfahren

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Radsport  

Martin hofft auf WM-Medaille im Zeitfahren

12.10.2016, 07:36 Uhr | dpa

Radsport: Martin hofft auf WM-Medaille im Zeitfahren. Tony Martin gehört beim Einzelzeitfahren in Doha zu den Sieganwärtern.

Tony Martin gehört beim Einzelzeitfahren in Doha zu den Sieganwärtern. Foto: Yoan Valat. (Quelle: dpa)

Doha (dpa) - Radprofi Tony Martin hofft nach seinem jüngsten Aufwärtstrend auf eine WM-Medaille im Einzelzeitfahren. Der dreimalige Weltmeister gehört bei den Titelkämpfen in Doha am Mittwoch neben dem Niederländer Tom Dumoulin und dem Australier Rohan Dennis zu den Sieganwärtern.

Nach seinem enttäuschenden zwölften Olympia-Platz in Rio de Janeiro ist Martin zu seiner alten Sitzposition zurückgekehrt. Im Mannschaftszeitfahren funktionierte dies bereits gut, mit dem Etixx-Team gewann der 31-Jährige den WM-Titel.

REKORDSIEGER:  Mit vier WM-Titeln ist der Schweizer Fabian Cancellara der Rekordgewinner. Diesem Ziel jagte Martin, der von 2011 bis 2013 dreimal in Serie triumphierte, in den vergangenen Jahren vergeblich hinterher. Von Cancellara hat er indes nichts mehr zu befürchten. Der Ausnahmefahrer hat nach dem Olympiasieg in Rio seine Karriere beendet.

TITELKANDIDATEN:  Schafft es Martin, an seine alten Glanzzeiten anzuknüpfen, gehört er wieder zum engen Favoritenkreis. Ansonsten kommen für den Sieg insbesondere der Australier Rohan Dennis, der Niederländer Tom Dumoulin und der weißrussische Vorjahresgewinner Wasil Kirijenka in Frage.

WETTER:  Auch am Mittwoch werden in Doha wieder Temperaturen von weit über 30 Grad erwartet. Martin dürfte dies aber nicht so sehr beeinträchtigen, da er erst um 15.07 Uhr Ortszeit als viertletzter Starter auf die Strecke geht. Dann ist die Sonneneinstrahlung nicht mehr gar so schlimm.

VORBEREITUNG:  Nach dem enttäuschenden zwölften Platz in Rio hat Tony Martin einen Schnitt gemacht und seine Rennmaschine umgerüstet. Er kehrte zurück zur alten Sitzposition, mit der er drei Titel eingefahren hatte. "Ich musste in Rio einsehen, dass das keine Position ist, auf der ich optimale Leistung bringen konnte. Letztlich bringt es nichts, wenn man 20 Watt im Wind spart, aber 50 Watt weniger Leistung auf die Pedale bringt." Das zahlte sich offenbar aus. Bei der Großbritannien-Rundfahrt gewann er ebenso das Zeitfahren wie in Doha den Kampf gegen die Uhr mit der Mannschaft.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Anzeige
Biermann über den Gipfelsturm 
"Das war ein richtiges Gänsehautgefühl"

Der deutsche Amateur-Radsportler erklimmt den Mont Ventoux mit einem Spenderherz. Video

"So schnell wie seit 10 Jahren nicht" 
Christoph Biermann gerät in Köln an seine Grenzen

Beim Velodom wird deutlich: Die Härte am Berg fehlt ihm nach seiner Herztransplantation noch. Video

Nach Herztransplantation auf den Mont Ventoux 
Christoph Biermann und das Rennen seines Lebens

Acht Monate wartete der Hobby-Radfahrer auf ein Spenderherz. Jetzt nimmt er den Ventoux ins Visier. Video



Anzeige
shopping-portal