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Zeitfahr-DM: Grabsch und Kupfernagel erneut vorne

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Rad - Deutsche Meisterschaft im Zeitfahren  

Grabsch und Kupfernagel erneut vorne

27.06.2008, 22:58 Uhr | dpa, sid

Bert Grabsch ist auch im Jahr 2008 Deutscher Meister im Zeitfahren. (Foto: imago)Bert Grabsch ist auch im Jahr 2008 Deutscher Meister im Zeitfahren. (Foto: imago) Die Meister des Vorjahres haben in Luckau ihre Zeitfahr-Titel verteidigt. Sowohl Weltmeisterin Hanka Kupfernagel als auch der High Road/Columbia-Profi Bert Grabsch konnten ihre Meistertrikots behalten, obwohl die Titelkämpfe so hochkarätig wie selten besetzt waren. Für Kupfernagel war es der dritte Meistertitel bei der Zeitfahr-DM und der 29. insgesamt.

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Schumacher und Voigt geschlagen

Grabsch, der von seinem Team nicht für die am 5. Juli in Brest beginnende 95. Tour de France nominiert wurde, verwies nach 40 Kilometern den WM-Dritten Stefan Schumacher vom Team Gerolsteiner nach 46:50 Minuten (+10 Sekunden) und seinen Team-Kollegen Tony Martin (Cottbus/+36) auf die folgenden Plätze. Jens Voigt landete mit 1:55 Minuten Rückstand auf Rang fünf. "Es ist keine Schande, gegen Bert zu verlieren. Mit Platz zwei bin ich sehr zufrieden", sagte Schumacher.

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Grabsch für Olympia vorgeschlagen

"Dieser Meistertitel ist sehr viel wert, weil die Saison für mich bisher sehr viel Enttäuschungen gebracht hat. Schließlich bin ich auch nicht für die Tour nominiert. Aber ich hoffe, der Titel wird mir am Sonntag bei der Olympia-Nominierung des Verbandes für die Olympischen Spiele in Peking helfen", sagte Grabsch nach dem Rennen. Die freudige Nachricht kam dann sogar früher als erwartet. Wie der BDR mitteilte, sollen drei Frauen und fünf Männer in Peking dabei sein - bei der jeweils höchstmöglichen Zahl an Startplätzen gab es keine Überraschungen. Der Verband schlug Judith Arndt, Hanka Kupfernagel, Trixi Worrack, Bert Grabsch, Stefan Schumacher, Gerald Ciolek, Jens Voigt und Fabian Wegmann vor. Die endgültige Nominierung erfolgt am 15. Juli durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB). Andreas Klöden vom umstrittenen Astana-Team steht wie erwartet nicht auf der Liste.

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Kupfernagel gut erholt

Die 34-jährige Kupfernagel fuhr auf der 30-Kilometer-Strecke in 40:49 Minuten die Bestzeit. Platz zwei belegte Ex-Straßen-Weltmeisterin Judith Arndt mit drei Sekunden Rückstand vor Charlotte Becker (41:21). "Die Strecke war doch sehr schwer, vor allem der Wind war nach der Wende der Feind", sagte Kupfernagel, die im Vorfeld die flache Strecke als zu leicht kritisiert hatte. Nach sechswöchiger Zwangspause wegen einer Erkrankung sieht sich Kupfernagel jetzt auf einem guten Weg für die Olympischen Spiele: "Ich bin unglaublich erleichtert, zumal ich acht Wochen nicht trainieren konnte. Das Ergebnis stimmt mich sehr optimistisch für die nächsten Wochen."

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