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Tour de France: Jaksche plaudert im ZDF über Doping-Praktiken

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Jaksche plaudert im ZDF über Doping-Praktiken

29.06.2008, 13:42 Uhr | dpa, sid

Jörg Jaksche (Foto: dpa)Jörg Jaksche (Foto: dpa) Das ZDF hat sich für die Übertragungen von der Tour de France mit Experten umgeben. Der frühere Radprofi Jörg Jaksche wird als Dopingexperte in Erscheinung treten, der rekonvaleszente Linus Gerdemann ist während der Tour sechs Mal als TV-Gast geladen, wie sein Management bestätigte.

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Nicht mehr gesperrt

Jaksche, dessen einjährige Dopingsperre am 30. Juni abläuft, habe mit dem TV-Sender in einem Rahmenvertrag eine Zusammenarbeit verabredet, berichtete das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Wir werden einen Beitrag mit ihm machen und ihn zwei Mal als Gast nach Frankreich einladen", sagte ZDF-Sportchef Dieter Gruschwitz.

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Insiderwissen in Sachen Doping

Der 31-Jährige soll nicht als Analytiker der Etappen, sondern als Dopingexperte eingesetzt werden. Sollte sich die Frankreich-Rundfahrt wie im Vorjahr zu einer Skandal-Tour entwickeln, will das ZDF häufiger die Dienste des 31-Jährigen in Anspruch nehmen. "Die Tür dazu steht offen", sagte Gruschwitz.

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Vom Rad in die Bibliothek

Jaksche hatte vor einem Jahr als Kronzeuge die Doping-Praktiken im Radsport detailliert beschreiben. Obwohl er anschließend nur für ein Jahr gesperrt wurde, nahm kein Rennstall den Allrounder unter Vertrag. "Es war ein Jahr zwischen Hoffen und Bangen", zitierte ihn "Der Spiegel", "im Nachhinein betrachtet, war die Hoffnung illusorisch". Am 1. Oktober will Jaksche, der Ende April seine aktive Karriere für beendet erklärt hatte, ein Jurastudium an der Fern-Universität Hagen beginnen.

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Gerdemann kehrt zur Deutschland-Tour zurück

Gerdemann, der sich im März schwer verletzt hatte und einen Beinbruch und Kreuzband-Anriss im Knie erlitt, will sein Comeback bei der Deutschland-Tour Ende August geben. Der Columbia-Profi gewann am 14. Juli 2007 seine erste Tour-Etappe, fuhr danach einen Tag in Gelb und wurde als die "neue deutsche Hoffnung" gefeiert.

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