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Tour de France: Zabel und Ciolek haben auf erster Etappe gute Chancen

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Tour de France - 1. Etappe  

Sprinter jagen das Gelbe Trikot

04.07.2008, 17:13 Uhr | dpa

Heißer Siegkandidat für die Auftaktetappe: Gerald Ciolek (Foto: imago)Heißer Siegkandidat für die Auftaktetappe: Gerald Ciolek (Foto: imago) Die Tour de France bricht mit der Prolog-Tradition: Erstmals seit 42 Jahren elektrisiert die Topsprinter schon am ersten Tag der Kampf ums Gelbe Trikot. Da die Frankreich-Rundfahrt in diesem Jahr nicht wie sonst üblich mit einem kurzen Zeitfahren beginnt, ist für Altmeister Erik Zabel und Nachwuchshoffnung Gerald Ciolek gleich auf der ersten Etappe das begehrteste Radsport-Jersey zum Greifen nah.

"Es heißt an einem Tag Alles oder Nichts. Das kommt der Sprintermentalität entgegen", sagte der 22 Jahre alte Ciolek einen Tag vor dem Tour-Start am Samstag (ab 12 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de). Gemeinsam mit seinem Teamkollegen Mark Cavendish vom T-Mobile-Nachfolger Columbia bildet der Pulheimer die gefürchtetste Sprinter-Doppelspitze im 180-köpfigen Starter-Feld.

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Zabel in Lauerstellung

Doch auch Zabel rechnet sich auf dem 197,5 Kilometer langen Auftakt von Brest nach Plumelec seine Chancen aus. Mit der Erfahrung von zwölf Etappensiegen im Gepäck will der Oldie den Youngstern noch mindestens einmal das Hinterrad zeigen. Und mit dem ersten Zielort haben die Organisatoren dem deutschen Rekord-Teilnehmer ein gutes Omen beschert. "Ich stehe nicht so unter Druck wie manch anderer, schließlich habe ich in Plumelec 1997 schon eine Etappe gewonnen", sagte Zabel, der bei seinem 14. Tour-Start unbedingt noch ein 13. Mal jubeln will: "Wenn das morgen passiert, wäre es umso schöner, da der Sieger gleichzeitig ins Gelbe Trikot schlüpft."

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"Es geht um alles"

Auch sein nationaler Nachfolger Ciolek hat den knapp 38-Jährigen auf der Rechnung. Zabel sei gefährlich, "weil er immer die beste Position bei den Sprints hat", sagte der U23-Weltmeister von 2006. Mit der Columbia-Equipe, die binnen sieben Monaten unter dem dritten Namen nach T-Mobile und High Road Rennen bestreitet, will der 22-Jährige die Team-eigene Farbenlehre erweitern. Auf Magenta folgte Schwarz, dann Weiß, jetzt Blau - nun soll Gelb an der Reihe sein. "Am Samstag geht es schon um alles. Wer gewinnt, hat schon am ersten Tag eine gute Tour hinter sich", meinte Sportdirektor Rolf Aldag.

Zum Durchklicken Die Favoriten aufs Gelbe Trikot
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Steigung kommt Ciolek entgegen

Und Ciolek hat gute Chancen, gleich zu Beginn zu triumphieren. Die schwierige Schluss-Passage mit einem kurzen Anstieg von 6,2 Prozent spielt dem deutschen Meister von 2005, dessen Vertrag am Ende der Saison ausläuft, in die Karten. "Natürlich sieht sie auf dem Papier so aus, als würde sie mir entgegenkommen", sagte Ciolek, der es (noch) für "vermessen" hielt, auf das Grüne Trikot des besten Sprinters zu spekulieren. "Wenn es in der ersten Woche gut läuft, werde ich sicher versuchen, Punkte zu sammeln", gibt er zu.

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